Freudiges Wiedersehen und schöne Erinnerungen beim Sommerfest der "Ehemaligen Rahdener Abiturienten"

11.09.2017

Gemütlich war’s und schön, sich wiederzusehen! Freudige Begrüßungen, Umarmungen, fragende Gesichter: „Erkennst du mich?“, „Wo bist du denn jetzt?“ – Schon war man mitten im Gespräch. Einige Teilnehmer hatten sogar ihre Babys mitgebracht.

Etwa 180 Ehemalige waren der Einladung von ERA e.V., dem neu gegründeten Ehemaligenverein unserer Schule gefolgt. Das Wetter spielte mit, so dass man auf dem Schulhof bei einem Glas Bier oder einem Cocktail und super leckeren Burgern klönen konnte. Die Q2-Band legte einen tollen Auftritt hin, und danach sorgte DJ „D“ (Dennis Rehling) für die musikalische Kulisse der Gespräche.

Eine besonders gute Stimmung herrschte im Abiturjahrgang 2016, der mit über 50 Teilnehmern am stärksten vertreten war und sich damit das von Barre gesponserte Fass Freibier verdient hatte. Und bei den Ehemaligen der Jahrgänge 2005, 2006 und 2007 gab es viel zu schmunzeln, nämlich bei der Einsicht der Abiturunterlagen. Mit den Unterlagen in der Hand wurde eine Anekdote nach der anderen ausgegraben, man erinnerte sich an die Eigenarten der Lehrer, an Streiche, an Klassenfahrten und an die Mitschüler. Anschließend wanderte man durch die Schule, suchte in seinem alten Klassenraum den eigenen Sitzplatz, bestaunte die viele neue Technik in den Fachräumen und die Einrichtung der Oberstufen-Aufenthaltsräume.  

Viel Lob gab es für das Organisationsteam von ERA, das den Abend vorbereitet hatte. Aber auch das weitere Engagement des Vereins in der Schule mit der Idee, Erfahrungen von Ehemaligen an die aktuellen Schülerinnen und Schüler weiterzugeben, fand sehr großen Anklang. Der Verein wuchs an dem Abend von 31 auf 44 Mitglieder an, und etliche weitere Aufnahmeformulare wurden mitgenommen. Toll war, dass viele der neuen Mitglieder sofort mithalfen, z. B. beim Thekendienst und beim Aufräumen. Außerdem wurden schon Ideen für das nächste Mal am 31. August 2018 (erster Freitag nach den Sommerferien) gesammelt.

Fazit des Organisationsteams: Für das erste Mal nicht schlecht! Und einen herzlichen Dank an die Firma Barre für ihre Spende!

Examinierte Referendare verabschiedet

09.04.2017

Mit dem zweiten Staatsexamen in der Tasche verabschiedet (v.l.n.r.): Torben Leffering, Mario Reimer, Carina Gerullis, Miriam Schröder und Kea Hellmich.

Mit durchweg guten und sehr guten Leistungen im zweiten Staatsexamen beendeten Carina Gerullis (SPA, BI), Kea Hellmich (L, SP), Miriam Schröder (M, F), Torben Leffering (D, GE) und Mario Reimer (M, PH) am 31. März ihre 18-monatige Ausbildungszeit am Gymnasium Rahden. Im Anschluss an die sogenannte Intensivphase und einige Hospitationsstunden erteilten sie ein Jahr lang eigenverantwortlichen Unterricht an unserer Schule. Darüber hinaus begleiteten sie Lerngruppen auf Tagesausflüge und Exkursionen und halfen überall dort, wo Not am Mann war.

Schulleiterin Ingrid von Mitzlaff bedankte sich ganz herzlich bei ihnen für die geleistete Arbeit. Sie hob noch einmal hervor, wie sehr die fünf frischgebackenen Lehrerinnen und Lehrer das Schulleben durch ihre Kreativität und ihr Engagement bereichert hätten und wünschte ihnen alles Gute für ihre Zukunft.

Die Nachwuchspädagogen ihrerseits betonten, dass sie am Gymnasium Rahden sehr gut ausgebildet worden seien und dort insgesamt eine außerordentlich schöne Zeit verbracht hätten. Aus diesem Grunde verabschiedeten sie sich auch mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet von den Kolleginnen und Kollegen :-)

Vom Gymnasium Rahden zu Mercedes-AMG

27.01.2017

René Eickenhorst, Abijahrgang 2008, war in der letzten Woche in seiner Heimat und erzählte mit großer Begeisterung vor den Physikleistungskursen der Q1 und Q2 von seiner Tätigkeit bei Mercedes-AMG. Er beschrieb für alle Anwesenden sehr eindrucksvoll, mit welcher Motivation und auf welchen Wegen (Maschinenbaustudium in Hannover, Auswahl verschiedener zielorientierter Praktika und Spezialisierungen im Studium) er es geschafft hat, dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und nun seinen Traum lebt.   Dabei wünschen wir ihm weiterhin viel Erfolg.

Gründung des Vereins „ERA – Ehemalige Rahdener Abiturienten“

10.01.2017

Die Gründungsmitglieder v.l.n.r.: Benno Schomaker, Jan Holle, Tobias Möhring, Jonas Hörnschemeyer, Alexander Meyer, Luca Nolte, Niklas Hörnschemeyer (hintere Reihe), Ingrid von Mitzlaff, Marthe-Lina Welters und Christine Hörnschemeyer.

So manch gute Idee entstand in geselliger Runde, so auch die zur Gründung eines Ehemaligenvereins des Gymnasiums Rahden.

Im Oktober 2016 fand wieder einmal eines der zwanglosen Treffen früherer Rahdener Gymnasiasten und ihrer Lehrer in der Marktschänke statt. Man schwelgte in gemeinsamen Erinnerungen und erzählte sich selbstironisch und auch ein wenig stolz, wie man den Übergang von der Schule zum Studium bzw. in die Ausbildung gemeistert habe. Unsicherheiten und Stolpersteine gibt es auf diesem Weg viele, das fängt schon bei der Entscheidung für das Studienfach oder den Ausbildungsberuf an. Später geht es um die Wahl der Universität, die Suche nach Praktikumsplätzen, Fragen zu Auslandsjahren und vieles mehr.

Genau hier können neben der schulischen Berufs- und Studienberatung die Erfahrungen Ehemaliger für die aktuellen Schülerinnen und Schüler sehr nützlich sein. Ansätze eines solchen Wissenstransfers gab es bereits und auch mit dem Aufbau einer Datenbank, in der sich Ehemalige registrieren können, wurde schon begonnen, sogar ein Ehemaligen-Treffen zum zwanzigjährigen Schuljubiläum hat es gegeben. Was bisher noch fehlte, war ein richtiger Ehemaligenverein, der für eine Vernetzung unserer früheren Abiturienten sorgt und mit seiner gesammelten Expertise die Schule unterstützt. „Können wir so etwas schaffen?“ „Googeln wir doch mal, wie man einen Verein gründet.“ „Wer macht mit?“ Die Begeisterung für die Idee wuchs. Auf einem Bierdeckel wurde der Beschluss zur Gründung des Vereins besiegelt.

Am 6. Januar war es dann soweit: Der Verein „ERA – Ehemalige Rahdener Abiturienten“ wurde in der Marktschänke gegründet. Demnächst wird er ins Vereinsregister eingetragen und erhält den Zusatz „e. V.“ Alle ehemaligen Rahdener Abiturientinnen und Abiturienten sind herzlich eingeladen, dem Verein beizutreten und sich zu engagieren. Klar muss es dazu eine Homepage geben, ein Anmeldeformular, ein Konto, ein nächstes Ehemaligen-Treffen etc. In den kommenden Wochen gibt es also viel zu tun...

Informationen zur Arbeit des Vereins findet man zunächst an dieser Stelle (sprich: auf der Schulhomepage in der Rubrik „Ehemalige“), in Kürze aber auch auf einer eigenen Website.

Trauer um Brigitte Kaput-Haug

10.10.2016

Unermüdlich im Kampf gegen die globale Armut

23.09.2016

Ex-Schülerin Anna Bonfert referiert über Weltbank und IWF

Wenn Menschen hierzulande Hunger – oder vielleicht doch besser: Appetit – verspüren, so genügt zumeist ein kurzer Griff in den Kühlschrank, um den empfundenen Mangel zu beheben. In weiten Teilen der Welt bedeuten Hunger und Armut jedoch nach wie vor eine humanitäre Katastrophe. So sterben beispielsweise auch heute noch täglich mehr als 7000 Kinder im Vorschulalter an den Folgen von Unterernährung.

Eine, die den Kampf gegen die globale Armut zu ihrer beruflichen, wenn nicht gar zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat, ist Anna Bonfert. Die junge Frau, die 2007 in Rahden ihr Abitur abgelegt hat, lebt heute in Washington, D. C. und ist dort für eine gemeinnützige Organisation tätig, die sich um die personelle und materielle Ausstattung von Krankenhäusern in Schwellen- und Entwicklungsländern kümmert. Zuvor war sie rund zwei Jahre lang für die Weltbank im Einsatz.

In der vergangenen Woche verschlug es Anna zurück an ihre alte Ausbildungsstätte. Auf Einladung des Sowi-LKs der Jgst. Q2 referierte sie dort über ihren ehemaligen Arbeitgeber, die Weltbank, sowie über dessen nahen Verwandten, den IWF. Sie skizzierte die gemeinsamen Anfänge der beiden Organisationen, beschrieb deren Kernaufgaben und verdeutlichte am Beispiel eines von ihr begleiteten Projekts in Nicaragua, wie schwierig sich die Entwicklungsarbeit in der täglichen Praxis immer wieder gestaltet.

Wir bedanken uns bei Anna für ihren lebendigen und sehr persönlichen Vortrag und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen – spätestens auf dem Abiball von Schwesterherz Theresa :-)

Saskia Eisberg und Dr. Alexander Niemeyer verabschiedet

01.11.2015

Mit ihren hervorragenden Examina bestens für neue Herausforderungen gerüstet: Saskia Eisberg und Dr. Alexander Niemeyer.

Am Freitag, den 30.10.2015, endete für Saskia Eisberg und Dr. Alexander Niemeyer die 1 ½-jährige Ausbildungszeit an unserer Schule. Nach anstrengenden Prüfungswochen, die für beide Lehramtsanwärter mit hervorragenden Examina endeten, beginnt für sie nun der "Ernst des Lehrerlebens".

Dass sie für diesen bestens gerüstet seien, betonte Schulleiterin Ingrid von Mitzlaff in ihren Dankesworten. Sie lobte das große Engagement der beiden jungen Kollegen, die in den vergangenen 18 Monaten zahlreiche Projekte angestoßen hätten, und wünschte ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.

Frau Eisberg und Herr Dr. Niemeyer ihrerseits unterstrichen, dass sie sich an unserer Schule stets sehr wohl gefühlt hätten, und bedankten sich bei allen Ausbildungslehrern für die angenehme Zusammenarbeit.

Zahlreiche Ehemalige nehmen Jubiläum zum Anlass für ein Wiedersehen

18.08.2015

Hatten sichtlich Spaß: Eine Gruppe Ehemaliger des Abi-Jahrgangs 2005 :-)

Mit ihren gerade einmal 20 Lenzen zählt unsere Schule nach wie vor zu den jüngeren Vertreterinnen ihrer Zunft. Dennoch haben zwischenzeitlich bereits mehr als 1500 Schülerinnen und Schüler in Rahden ihr Abitur abgelegt. Junge Leute, die es im Anschluss an die Reifeprüfung durch Ausbildung, Studium, Beruf oder Familie in alle Himmelsrichtungen verstreut hat, für die die gemeinsame Schulzeit aber gleichwohl ein wichtiger Bestandteil ihrer Biographie bleiben wird.

Weil das so ist und weil es manchmal kaum etwas Schöneres gibt, als mit alten Weggefährten in Erinnerungen zu schwelgen, sind in der vergangenen Woche über 350 Ehemalige des Gymnasiums Rahden an ihre frühere Wirkungsstätte zurückgekehrt. Bei bestem Wetter wurde getratscht, getrunken, gelacht und gemeinsam mit den alten Klassenkameraden und Lehrern auf den runden Geburtstag der Schule angestoßen. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig darüber, dass das nächste Ehemaligentreffen eigentlich nicht erst in fünf Jahren stattfinden dürfe…

Zurück in der Schule

29.05.2014

Erster Abiturjahrgang des Gymnasiums Rahden inspiziert alte Wirkungsstätte

Foto: © Mediengruppe Kreiszeitung

Für manch einen vergeht die Schulzeit (zu) langsam. Nach dem Schulabschluss scheint die Zeit dafür zu rasen. Nicht wenige Absolventen der Abiturklasse von 2004 mögen dies gedacht haben, als sie sich jetzt in der Aula trafen.

Von den 48 Abiturienten des ersten Abiturjahrgangs am Gymnasium Rahden waren etwa 30 der Einladung gefolgt. Begonnen wurde das Treffen mit großem Hallo und einem Sektempfang im Foyer. Mareile Kurtz, ehemalige Schülerin, erinnerte sich: „Die ersten Schüler an einer neuen Schule zu sein, hatte sicher Vor-, aber auch Nachteile.“ Sie hob besonders die familiäre Atmosphäre hervor. Alles sei neu und spannend gewesen und man hätte leicht zueinander gefunden. Eine neue Schule habe aber auch den Nachteil gehabt, dass alles aufgebaut werden musste. „Schülervertretung, Aufenthaltsraum – all das gab es noch nicht“, so Kurtz weiter. Schüler und Lehrer hätten hier ein gehöriges Stück Pionierarbeit geleistet. Für den Aufenthaltsraum seien Verwandte und Freunde um alte Möbelstücke gebeten worden. So manch altes Sofa gehörte plötzlich zum Schulinventar. Kurtz: „Mein alter, bemalter Tisch aus dem Kinderzimmer gehörte auch irgendwann zum Interieur.“

Auch Oberstufenkoordinator Rainer Schnittger erinnert sich gerne an die erste Zeit an der Schule zurück. „Es war wirklich spannend, alles von Grund auf mit aufzubauen.“ Er lobte ebenfalls die tolle Atmosphäre, die geherrscht habe. „Alles war sehr persönlich.“

Der offizielle Teil der Zusammenkunft wurde musikalisch von der Schulband unter der Leitung von Uwe Kolbus begleitet. Mit einer Schweigeminute gedachten die ehemaligen Schüler einer verstorbenen Schulkameradin.

Bürgermeister Bernd Hachmann begrüßte die Abiturienten ebenfalls zurück an der Schule. „Sie werden sicher sehr schnell sehen, was sich hier alles verändert hat.“. Er verwies auf den Bau der Mensa und klärte die ehemaligen Schüler auch über die neue Sekundarschule auf. „Die Anforderungen an die Schullandschaft haben sich im Laufe der vergangenen zehn Jahre etwas geändert“, so der Bürgermeister weiter.

Sichtlich erfreut und gerührt war auch Schulleiterin Ingrid von Mitzlaff. „Als erste Schüler an dieser Schule seit ihr schon etwas ganz Besonderes.“ Sie regte auch dazu an, Freundschaften aus der Schulzeit zu pflegen. „Ihr habt gerade eure ersten zehn Jahre hinter euch, mein Abitur ist bereits 40 Jahre her – und die Treffen werden immer besser.“

Sie erinnerte an den ersten Wandertag und die erste Klassenfahrt. „Ihr wart alle so entsetzt, dass die Betten in der Jugendherberge mit Edding bekritzelt waren“, sagt sie mit einem Lachen. Mit einer gehörigen Portion Neugier konnte auch Ingrid von Mitzlaff das Ende des offiziellen Teils nicht abwarten: „Ich bin wirklich gespannt, wie ihr euch entwickelt habt und freue mich darauf, jede Menge Geschichten zu hören.“

Aus: Diepholzer Kreiszeitung vom 28.05.2014.