Politik hautnah

25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 besuchen den Deutschen Bundestag

Trotzten erfolgreich dem Berliner "Jahrhundert-Regen": die Besucher aus Rahden.

(Beitrag vom 02.07.2017)

Eine Gruppe besonders an den Fächern Sozialwissenschaften und Geschichte interessierter Oberstufenschüler/-innen besuchte jetzt vom 28. - 30. Juni auf Einladung des Paderborner Abgeordneten Karl-Heinz Wange (CDU) den Deutschen Bundestag. Dort hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, an einem Rollenspiel zum Gesetzgebungsverfahren teilzunehmen und kontrovers mit dem Abgeordneten über die Zukunft der EU, die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren (G9) oder die "Ehe für alle" zu diskutieren – Politik hautnah eben!

Politikern auf den Zahn gefühlt

"Sowis" der Jgst. Q1 befragen Landtagskandidaten

(Beitrag vom 11.05.2017)

Die Landtagskandidaten Benjamin Rauer (Grüne), Bianca Winkelmann (CDU), Ernst-Wilhelm Rahe (SPD) und Daniela Beihl (FDP) mit Organisator Achim Brünger (v.l.n.r.).

Am Donnerstag, dem 04.05.2017, stellten sich die lokalen Landtagskandidaten Bianca Winkelmann (CDU), Ernst-Wilhelm Rahe (SPD), Daniela Beihl (FDP) und Benjamin Rauer (Grüne) in unserer Schule vor. Sie folgten damit einer Einladung der Sozialwissenschaftskurse der Jgst. Q1. Letztere hatten sich zuvor in Expertengruppen aufgeteilt und Fragenkataloge zu den fünf Themen-Schwerpunkten „Arbeit & Wirtschaft“, „Gesundheit & Umwelt“, „Bildung & Soziales“, „Verkehr & Infrastruktur“ sowie „Zuwanderung & Integration“ erarbeitet.

Ziel war es, den Jugendlichen eine vertiefende inhaltliche Auseinandersetzung mit verschiedenen politischen Positionen zu ermöglichen. Gleichzeitig sollten ihnen die Menschen hinter besagten Positionen nähergebracht werden. Auf diese Weise, so die Idee, würden die künftigen Erstwähler nicht nur in erhöhtem Maße für gesellschaftspolitische Fragestellungen sensibilisiert, sondern auch zur Ausübung ihres Wahlrechts motiviert.

Ersteres dürfte mit Blick auf die Intensität der Gespräche gelungen sein, Letzteres offenbart sich bei den kommenden Wahlen :-)

PS: Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass auch die Kandidaten der Linken, der Piratenpartei und der AfD eine Einladung zu der Veranstaltung erhalten hatten, dieser aber aus gesundheitlichen Gründen (Linke), aufgrund beruflicher Verpflichtungen (Piraten) bzw. ohne Angabe von Gründen (AfD) nicht gefolgt waren.

Wo Politik gemacht wird

Schülerinnen und Schüler der Jgst. EF besuchen Düsseldorfer Landtag

(Beitrag vom 25.04.2017)

Am Donnerstag, dem 06. April 2017, bot sich 24 Schülerinnen und Schülern unserer Schule die Gelegenheit zu einem Landtagsbesuch in Düsseldorf. Gemeinsam mit einer Gruppe des Wittekind-Gymnasiums Lübbecke folgten sie einer Einladung des lokalen Abgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe (SPD), welcher die beiden Delegationen vor Ort empfing, um sich ihren Fragen zu stellen.

Zunächst erhielten die Jugendlichen eine ca. 30-minütige Einführung in die Arbeit des Landtags. Anschließend durften sie für rund 60 Minuten von der Zuschauertribüne aus einer Plenarsitzung beiwohnen. Den Abschluss bildete dann das Abgeordnetengespräch. Dabei interessierten sich die jungen Besucher ebenso sehr für die Höhe der Diäten wie etwa für die Frage nach der künftigen Gestaltung der Schulstruktur in NRW (Stichwort: G8 vs. G9).

Rahe erklärte, dass ein Mitglied des Landtags ca. 12.000 € brutto beziehe, nach Abzug aller Unkosten aber "nur noch" zwischen 3.500 und 4.000 € netto zur Verfügung habe (abhängig vom Familienstand). Bezüglich der Schulstruktur sprach er sich für ein Gymnasium aus, welches mit sechs gemeinsamen Jahren in der Sekundarstufe I beginnt, ehe eine reformierte Oberstufe den Schülerinnen und Schülern die Wahl zwischen zwölf und 13 Schuljahren lässt (leistungsstarke Lernende hätten in diesem Modell die Möglichkeit, die Jgst. EF zu überspringen).

Insgesamt bot die Exkursion den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Politik, sodass sich die weite Fahrt ganz sicher gelohnt hat.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

Klasse 9c informiert über die ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern

(Beitrag vom 19.03.2017)

Hoher Besuch am Info-Stand: Auch Bürgermeister Dr. Bert Honsel ließ sich über die ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern informieren.

Anlässlich des „Equal Pay Days“ am 18. März informierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c jetzt gemeinsam mit dem Sozialverband und der Gleichstellungsbeauftragen der Stadt Rahden, Heike Krüger, über die ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern. Mit Informationstafeln, die sie zuvor im Politikunterricht erstellt hatten, klärten die Jugendlichen interessierte Bürgerinnen und Bürgern auf dem Rahdener Wochenmarkt über die Lohnlücke auf. Dabei erhielten sie u. a. Besuch von Bürgermeister Dr. Bert Honsel und Hauptamtsleiter Werner Thielemann, die sich gern an den regen Diskussionen beteiligten.

„Wir haben vorher gar nicht gewusst, dass Frauen für dieselbe Arbeit weniger Lohn bekommen als Männer. Das finden wir unfair“, betonten die Mädchen und Jungen. Auch die Auswirkungen der ungleichen Bezahlung, z. B. eine höhere Armutsgefährdung von Frauen, waren neu für sie.

Die Aktion stellte in den Augen aller Beteiligten ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von unterschiedlichen Gruppen und Altersstufen dar, sodass eine Wiederholung nicht ausgeschlossen scheint – denn wer glaubte schon ernsthaft daran, dass die Lohnlücke bis zum kommenden Jahr geschlossen würde...

Schulbänke gegen Chefsessel getauscht

Sozialwissenschaftler der Jgst. Q1 stellen sich komplexer Wirtschaftssimulation

(Beitrag vom 19.02.2017)

Geschafft! Die MIG-Teilnehmer/-innen mit den ZF-Ausbildungsleitern Martin Waitz und Markus Meier, Spielleiter Steffen Vogt sowie Bernadette Grabowski vom Industriellen Arbeitgeberverband im Anschluss an den Präsentationsabend.

Gestern noch auf der harten Schulbank, heute schon im weichen Chefsessel – das gibt es nur beim MIG! Die drei Buchstaben stehen für Management Information Game und damit für ein computergestütztes Wirtschafsplanspiel, an dem auch in diesem Jahr wieder 21 Schülerinnen und Schüler unseres Hauses teilnahmen.

Aus diesem Grunde schlüpften sie in der vergangenen Woche in die Rolle fiktiver Vorstände dreier konkurrierender Aktiengesellschaften, die sich sowohl auf nationalem wie auch auf internationalem Parkett beharkten. Es galt, eine Unternehmensphilosophie zu entwickeln, den Einkauf und die Fertigung zu organisieren, ein neues Produkt zur Marktreife zu führen und vieles mehr. Auf diese Weise sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den vielfältigen Anforderungen und komplexen Wechselwirkungen zwischen Einzelunternehmen und Gesamtwirtschaft vertraut gemacht werden.

Unterstützt wurden sie dabei von Führungskräften aus der regionalen Wirtschaft, die das Planspiel um verschiedene Informationsblöcke ergänzten, etwa zu Themen wie „Aktiengesellschaft und Aktionär“, „Personalmanagement und betriebliche Mitbestimmung“ oder „Produktentwicklung und Qualitätsmanagement“.

Mit seiner starken betriebswirtschaftlichen Ausrichtung ist das MIG eine schöne Ergänzung zum schulischen Sozialwissenschaftsunterricht, in welchem traditionell eher volkswirtschaftliche Fragestellungen behandelt werden.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern dafür, dass sie unseren Schülerinnen und Schülern auch im Jahr 2017 wieder eine MIG-Woche ermöglicht haben. Ein besonderer Dank gebührt der ZF Friedrichshafen AG, welche den Managernachwuchs nun schon zum vierten Male in ihren Räumlichkeiten willkommen hieß.

Schülerinnen und Schüler der Jgst. Q1 schnuppern Campus-Luft

(Beitrag vom 12.12.2016)

Frage: Was machen 75 Schülerinnen und Schüler an der Universität Bielefeld, wenn sie Letztere aufgrund einer Brandschutzübung erst verspätet betreten dürfen? Richtig: das Gruppenfoto!

Das Abitur ist nicht mehr fern und somit rückt auch die Frage nach Ausbildung oder Studium unaufhaltsam näher. Aus diesem Grunde machten sich am vergangenen Dienstag 75 Schülerinnen und Schüler der Jgst. Q1 auf den Weg zur Universität Bielefeld. Auf dem Programm standen u. a. eine Campus-Führung, ein Vortrag über den Weg ins Studium und eine Einführung in die Nutzung der Universitätsbibliothek. Letztere eröffnete den Gästen aus Rahden die Möglichkeit, im Anschluss an den offiziellen Teil noch nach Literatur für die gegenwärtig anzufertigenden Facharbeiten zu schauen – ein Angebot, von dem rege Gebrauch gemacht wurde.

Wie funktioniert eigentlich internationale Politik?

Rahdener Gymnasiasten nehmen an Planspiel zur globalen Friedenssicherung teil

(Beitrag vom 10.11.2016)

Zufriedene Gesichter im Anschluss an eine gelungene Simulation: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Spielleitern Alexander Finke und Jürgen Gemmer.

Wie funktioniert eigentlich internationale Politik? Dieser Frage gingen jüngst die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Geschichte und Sozialwissenschaften der Jgst. Q2 auf den Grund. Im Rahmen der Simulation POL&IS („POLitik & Internationale Sicherheit“) schlüpften sie für drei Tage in die Rollen von Regierungsmitgliedern, Vertretern internationaler Institutionen wie der UN oder verschiedener NGOs (z. B. Greenpeace). Ihre Aufgabe bestand darin, durch den Handel mit Gütern und Rohstoffen sowie diplomatisches Geschick Lösungen für nationale und internationale Probleme zu finden. Auf diese Weise sollte Eskalationen oder gar militärischen Auseinandersetzungen vorgebeugt werden.

Dank ihrer politischen Kreativität und ihres nimmermüden Einsatzes – selbst in den Pausen wurden Strategien entwickelt und Verhandlungen geführt – ist ihnen dies am Ende auch gelungen. Zumindest im Rahmen der Simulation konnte der Weltfrieden also gewahrt werden :-)

Unser Dank gilt den Spielleitern Alexander Finke und Jürgen Gemmer, zwei Jugendoffizieren der Bundeswehr, die durch ihr Engagement dazu beigetragen haben, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein realitätsnaher Eindruck von der Komplexität internationaler Beziehungen und der Dynamik der Prozesse in einer zunehmend globalisierten Welt vermittelt werden konnte.

Unermüdlich im Kampf gegen die globale Armut

Ex-Schülerin Anna Bonfert referiert über Weltbank und IWF

(Beitrag vom 25.09.2016)

Wenn Menschen hierzulande Hunger – oder vielleicht doch besser: Appetit – verspüren, so genügt zumeist ein kurzer Griff in den Kühlschrank, um den empfundenen Mangel zu beheben. In weiten Teilen der Welt bedeuten Hunger und Armut jedoch nach wie vor eine humanitäre Katastrophe. So sterben beispielsweise auch heute noch täglich mehr als 7000 Kinder im Vorschulalter an den Folgen von Unterernährung.

Eine, die den Kampf gegen die globale Armut zu ihrer beruflichen, wenn nicht gar zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat, ist Anna Bonfert. Die junge Frau, die 2007 in Rahden ihr Abitur abgelegt hat, lebt heute in Washington, D. C. und ist dort für eine gemeinnützige Organisation tätig, die sich um die personelle und materielle Ausstattung von Krankenhäusern in Schwellen- und Entwicklungsländern kümmert. Zuvor war sie rund zwei Jahre lang für die Weltbank im Einsatz.

Am vergangenen Dienstag verschlug es Anna zurück an ihre alte Ausbildungsstätte. Auf Einladung des Sowi-LKs der Jgst. Q2 referierte sie dort über ihren ehemaligen Arbeitgeber, die Weltbank, sowie über dessen nahen Verwandten, den IWF. Sie skizzierte die gemeinsamen Anfänge der beiden Organisationen, beschrieb deren Kernaufgaben und verdeutlichte am Beispiel eines von ihr begleiteten Projekts in Nicaragua, wie schwierig sich die Entwicklungsarbeit in der täglichen Praxis immer wieder gestaltet.

Wir bedanken uns bei Anna für ihren lebendigen und sehr persönlichen Vortrag und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen – spätestens auf dem Abiball von Schwesterherz Theresa :-)

Schülerinnen und Schüler der Jgst. Q1 besuchen Ausbildungs- und Studieninformationsmesse in Bielefeld

(Beitrag vom 13.07.2016)

Oder vielleicht doch Pharmazie studieren? Das Arbeitsoutfit hat jedenfalls was :-)

Architektur oder Archäologie? Betriebs- oder doch lieber Pferdewirtschaft? Das Ausbildungs- und Studienplatzangebot in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter ausgebaut und ausdifferenziert worden, sodass den Schülerinnen und Schülern heute Möglichkeiten offenstehen, von denen vormalige Generationen nicht einmal zu träumen wagten. Gleichzeitig fühlen sich jedoch viele junge Menschen von der Vielzahl beruflicher Optionen überfordert. Was tun?

Das Zauberwort lautet: Information. Und davon gab es auf der vocatium in Bielefeld reichlich, standen den Besuchern doch Vertreter von über 80 regionalen Unternehmen, Institutionen, Hoch- und Fachhochschulen bereitwillig Rede und Antwort. Was die Messe darüber hinaus von vergleichbaren Angeboten unterscheidet: Um die Jugendlichen möglichst zielgerichtet beraten zu können, besteht im Vorfeld der Veranstaltung die Möglichkeit, bis zu vier individuelle Gesprächstermine mit verschiedenen Ausstellern zu vereinbaren. Ein Angebot, das von den ca. 30 Rahdener Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur sehr gut angenommen, sondern auch als sehr gewinnbringend betrachtet wurde. Nicht zuletzt dieses "Extra" war es, das die Schülerinnen und Schüler auf der Rückfahrt zu dem Schluss gelangen ließ, dass sich auch der nunmehr bereits sechste Besuch auf der vocatium gelohnt habe.

Management Information Game verfolgt Schülerinnen und Schüler bis in den Schlaf

(Beitrag vom 29.02.2016)

Foto: © Foto Pescht

„Ich trau' mich gar nicht, das zu sagen, aber ich hab' sogar von den Bilanzen geträumt“, so eine Schülerin im Anschluss an das diesjährige Management Information Game (MIG). „Ach, das ist ja noch gar nichts: Ich hab' geträumt, ich muss mit Nick auf Geschäftsreise!“ so die heitere Reaktion einer Mitschülerin.

Diese Aussagen machen deutlich, wie intensiv das fünftägige Wirtschaftsplanspiel auch im Jahr 2016 wieder auf seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewirkt hat. In der Rolle von Führungskräften dreier konkurrierender mittelständischer Betriebe galt es u. a. Unternehmensziele festzulegen, Material einzukaufen, Preise zu kalkulieren oder den Personalbestand zu planen.

Dass all diese Herausforderungen am Ende erfolgreich gemeistert werden konnten, verdankte der Managernachwuchs dabei nicht nur seinem unermüdlichen Einsatz, sondern auch den Vorträgen von Experten aus der realen Wirtschaft.

Unser Dank gilt allen lokalen Wirtschaftsspaten sowie den Organisatoren des Industriellen Arbeitgeberverbands Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim e. V., ohne die eine solche Planspielwoche nicht möglich wäre. Ein ganz besonderer Dank gebührt der Gauselmann-Gruppe, welche die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr als Gastgeber im hauseigenen Schulungszentrum auf Schloss Benkhausen empfing und ihnen dort wirklich exzellente Arbeitsbedingungen bot.

Eindrücke aus erster Hand

Sowi-Zusatzkurs befragt Flüchtlinge

(Beitrag vom 20.12.2015)

Wenn die heimischen Medien in diesen Tagen ihre traditionellen Jahresrückblicke präsentieren, dürfte ein Thema ganz besonders häufig im Zentrum der Berichterstattung stehen: Die Frage, wie Deutschland die Herausforderung des Zuzugs von Tausenden von Schutz suchenden Menschen meistern kann.

Um die Perspektivität der verschiedenen Medienbeiträge besser einschätzen und sich letztlich einen eigenen – (hoffentlich) authentischen – Überblick über die Situation der Flüchtlinge in Deutschland verschaffen zu können, lud der Sowi-Zusatzkurs von Herrn Holle kürzlich fünf junge Asylbewerber in den Unterricht ein. Anstatt ÜBER Flüchtlinge zu sprechen, so die einfache Idee, wollte man MIT ihnen sprechen. Und Emad Dallol, Abdulhamid Martini, Moaz Abdeen (alle aus Syrien), Ali Bahrami (aus Afghanistan) und Xhelal Ramadani (aus Albanien) gaben bereitwillig Auskunft.

Warum man im TV stets junge Flüchtlinge mit vergleichsweise teuren Handys oder Smartphones sehe? Weil insbesondere die syrischen Flüchtlinge nicht aus ökonomischen, sondern aus politischen Gründen fliehen würden; ein Handy- oder Smartphone habe man auch schon vor der Flucht besessen. Ob es sie störe, dass ihnen hier junge Frauen ohne Kopftuch gegenübersäßen? Nein – wenngleich er von einer Partnerin schon erwarten würde, dass sie sich zu dieser religiösen Tradition bekenne, so Emad Dallol. Ob sie irgendwann in ihre Heimatländer zurückkehren wollten? Schwer zu sagen, in der gegenwärtigen Situation träumten sie eher davon, sich in Deutschland bzw. Europa eine neue Existenz aufbauen zu können, so die fünf jungen Männer unisono.

Ganz gleich, welche Frage den Schülerinnen und Schülern auch unter den Nägeln brannte: sie wurde ohne zu zögern beantwortet. Und so waren denn am Ende auch alle Beteiligten mit dem Verlauf der kurzweiligen Unterrichtseinheit zufrieden, konnten doch auf beiden Seiten Berührungsängste überwunden und (zumindest einige) Vorurteile abgebaut werden.

Nur noch kurz die Welt retten?

Leistungskurse Geschichte und Sozialwissenschaften spielen POL&IS

(Beitrag vom 26.10.2015)

Diskussionen an der Weltkarte: Die Verteidigungsminister erörtern die globale Sicherheitslage.

In der vergangenen Woche bot sich 27 Schülerinnen und Schülern der Jgst. Q2 die Gelegenheit zur Teilnahme am Planspiel POL&IS („POLitik & Internationale Sicherheit“). Für drei Tage schlüpften sie in die Rollen von Staatschefs, Ministern, Vertretern der UN, der Weltbank, der Weltpresse oder verschiedener Nichtregierungsorganisationen (z. B. Amnesty International). In mehreren Spielrunden galt es, politische, ökonomische und ökologische Entscheidungen zu treffen, die der eigenen Region nützten und gleichzeitig nicht dazu führten, dass die globale Sicherheitslage ins Wanken geriet. Letzteres war vor dem Hintergrund zahlreicher Probleme (Aufstände in Russland, Piraterie vor den Küsten Afrikas, zunehmende Luftverschmutzung in China usw.) nicht immer ganz leicht. Gefährliche Eskalationen konnten teilweise erst nach flammenden Plädoyers im Rahmen der UN-Vollversammlung oder nach zähen Verhandlungen im Sicherheitsrat verhindert werden.

Insgesamt hat die Simulation, die von Johannes Potthoff und Roland Polzin (zwei Jugendoffizieren der Bundeswehr) umsichtig geleitet wurde, zu einem vertieften Verständnis von globalen Konflikten und internationalen Verflechtungen beigetragen, sodass sich die Teilnahme für die Lernenden in jedem Fall gelohnt hat.

Jungwähler befragen Bürgermeisterkandidaten

(Beitrag vom 23.08.2015)

Bela Lange und Dr. Bert Honsel – hier mit den Moderatorinnen Violetta Mastel und Theresa Bonfert – stellten sich am vergangenen Donnerstag den Fragen der Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums.

In nicht einmal mehr 30 Tagen können die Rahdener darüber entscheiden, wer künftig als Bürgermeister die Geschicke ihrer Stadt lenken soll: Bela Lange (42), gemeinsame Kandidatin von SPD, FDP, FWG und Grünen, oder Dr. Bert Honsel (53), Kandidat der CDU.

Da unter den Wahlberechtigten am 13. September auch viele Jungwähler seien werden, lag es für die Sozialwissenschaftskurse der Stufe Q1 nahe, die beiden Bewerber um das höchste Amt der Stadt zu einer Podiumsdiskussion ins Schulzentrum einzuladen. Ambitioniertes Ziel war es, die beiden Gäste in rund 90 Minuten sowohl persönlich wie auch politisch besser kennen zu lernen und auf diese Weise den Blick für die eigene Wahlentscheidung zu schärfen. Dank des breiten Themenspektrums der Veranstaltung – es wurden u. a. Fragen zur Schul- und Bildungspolitik, zum demographischen Wandel und zur Wirtschaftsförderung gestellt – sollte dies auch gelungen sein.

Landtagsbesuch ermöglicht spannenden Blick hinter die Kulissen der Politik

(Beitrag vom 11.06.2015)

Dank einer Einladung des lokalen Abgeordneten Kai Abruszat (FDP) kamen vor Kurzem abermals 22 Schülerinnen und Schüler unseres Hauses in den Genuss eines Landtagsbesuchs. Dort wurden sie nicht nur Zeugen einer angeregt geführten Debatte über die Bedeutung einer gut lesbaren Handschrift am Ende der Grundschulzeit, sondern erhielten auch die Gelegenheit, Herrn Abruszat in einem persönlichen Gespräch mit ihren Fragen zu "löchern".

Insgesamt vermittelte die Exkursion den Jugendlichen einen lebendigen Eindruck von der Praxis parlamentarischer Arbeit, sodass sich die weite Reise auf jeden Fall gelohnt hat!

Bundessieger des „Europäischen Wettbewerbs 2015“ kommt aus Rahden

Großer Erfolg für Abiturient Florian Helms bei einem der ältesten deutschen Schülerwettbewerbe

(Beitrag vom 01.06.2015)

Da freut sich auch die Schulleiterin: Ingrid v. Mitzlaff gratuliert Florian Helms zu seinem schönen Erfolg.

Fast 80.000 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen beteiligten sich im abgelaufenen Schuljahr am 62. „Europäischen Wettbewerb“. Sie befassten sich künstlerisch und kreativ mit Themen wie Flüchtlingspolitik, Nachhaltigkeit, Armut oder Bildung und setzten ihre Kritik, ihre Visionen und Ideen in Collagen, Videos und Texten um.

Florian entschloss sich dazu, die Themenfrage: „Europa hilft – hilft Europa?“ in Form eines Essays zu beantworten. Dabei griff er sowohl auf sein theoretisches Wissen als auch auf sein literarisches Talent zurück. So fasste er die Ergebnisse der verschiedenen Sinneinheiten seines Beitrags stets in kurzen Vierzeilern zusammen, deren besonderer Clou darin bestand, dass alle Vierzeiler aneinandergereiht auch als eine Fortsetzung des bekannten Brecht'schen „Kindergedichts“ vom „Reichen und armen Mann“ gelesen werden konnten.

Die gelungene Mischung aus Kreativität und konstruktiver Lösung überzeugte die Jury: Florian wurde sowohl in NRW als auch auf Bundesebene mit dem ersten Preis in der Kategorie „Bester Text“ ausgezeichnet. Zur Belohnung darf er nun für vier Tage nach Berlin reisen und wird im Rahmen dieser Fahrt auch Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert treffen. Viel Spaß dabei!

Auf der Suche nach Erleuchtung? ReLight hilft!

(Beitrag vom 28.05.2015)

Sie legen Wert auf Wohnkultur und schätzen exklusive Deko-Artikel? Sie mögen es gemütlich und wollen Ihre Wohnung in eine echte Wohlfühloase verwandeln? Sie sind auf der Suche nach einer langlebigen und ökologisch nachhaltig produzierten Lichtquelle? Dann haben wir, das Team der Schülerfirma ReLight, vielleicht die Lösung für Sie:

Erwerben Sie jetzt für nur 19,90 Euro eine unserer handgefertigten Lampen aus natürlichem Material und bereichern Sie Ihre Wohnung auf diese Weise um einen echten Hingucker!

Nehmen Sie das Produkt zunächst in Augenschein, indem Sie sich im Sekretariat unserer Schule oder in den Schaufenstern ausgewählter Rahdener Geschäfte (zum Beispiel „Das Buch“) ein Muster ansehen und wenden Sie sich anschließend vertrauensvoll an uns. – Aber zögern Sie nicht zu lange, denn am 15.06. stellen wir unsere Geschäftstätigkeiten gezwungenermaßen ein (offizielle Vorgabe für Schülerunternehmen).

Sie erreichen uns am besten über unsere Homepage (http://relight-rahden.de/) oder direkt an einem unserer Verkaufsstände, bspw. am kommenden Sonntag auf dem Spargelhof Winkelmann.

Wir freuen uns auf Ihre Bestellung!

Ihr ReLight Team

Management Information Game 2015

(Beitrag vom 20.02.2015)

Foto: © Nichau, Westfalen-Blatt

Bereits zum zehnten Mal durften jetzt Rahdener Gymnasiasten im Rahmen des Management Information Game (kurz: MIG) für eine Woche in die Rolle von Unternehmensvorständen schlüpfen. Und die Jubiläums-Ausgabe des MIG hatte es in sich, sorgte doch eine neue Planspiel-Software dafür, dass sich die Zahl der möglichen Entscheidungen für die Spielerinnen und Spieler im Vergleich zu den Vorjahren nochmals deutlich erhöhte. Allein die Berücksichtigung und Koordination der Urlaubsansprüche von 8.500 Mitarbeitern führte den Nachwuchsmanagern vor Augen, welche Tragweite Entscheidungen im Unternehmeralltag haben können.

Dass die Schülerinnen und Schüler dennoch nie den Überblick verloren, sondern ihre Betriebe sicher am Markt zu behaupten wussten, verdankten sie ihrer schnellen Auffassungsgabe und den Vorträgen von Experten aus der realen Wirtschaft.

Unser Dank für die nunmehr bereits eine Dekade währende Unterstützung gilt allen beteiligten Referenten und Unternehmen – hervorgehoben sei die Fa. KOLBUS als diesjähriger Gastgeber – sowie den Organisatoren des Industriellen Arbeitgeberverbands Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim e. V.

750,00 € für den guten Zweck

Spendenaktion der Klasse 6b ein voller Erfolg!

(Beitrag vom 20.11.2014)

Vor wenigen Wochen berichteten wir an dieser Stelle über eine Spendenaktion der Klasse 6b. Die Schülerinnen und Schüler wollten nicht länger nur über Kinderarmut reden, sondern selber einen Beitrag zur Bekämpfung derselben leisten.

Heute können wir Ihnen mitteilen: Dieser Beitrag beläuft sich auf die stolze Summe von 750,00 € :-)

Die 6b und die Kinder in den SOS-Kinderdörfern bedanken sich bei allen Spendern und Unterstützern!