Studienfahrt zur historisch-politischen Bildung nach Berlin

15.01.2017

Bester Laune: Die Berlin-Fahrer im Dezember 2016.

Seit nunmehr über zehn Jahren können wir Dank der Einladung durch den Deutschen Bundestag Fahrten zur historisch-politischen Bildung nach Berlin anbieten, zuletzt im Dezember 2016. Während der 3-tägigen Tour lernen die Schülerinnen und Schüler viele Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt kennen, etwa das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz, das Mahnmal für die in Europa ermordeten Juden oder die Gedächtniskirche.

Höhepunkt der Exkursion ist stets der Besuch des Deutschen Bundestages mit seiner beeindruckenden Kuppel. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Führung durch den Plenarsaal und anschließend die Gelegenheit zu einem Gespräch mit einem lokalen Abgeordneten.

Zu den weiteren Programmpunkten zählten im letzten Jahr u. a. der Besuch des Bundesrates mit einem sehr schülernahen Planspiel, die Gedenkstätte „SA-Gefängnis Papestraße“ und das Museum für Deutsche Geschichte. In der Vergangenheit wurden zudem das Museum am Checkpoint Charlie, verschiedene Museen auf der Museumsinsel oder die Ausstellung in der „Topographie des Terrors“ besucht. Auch eine geführte Fahrradtour entlang der ehemaligen Mauer, eine Besichtigung des früheren Stasigefängnisses in Hohenschönhausen oder diverse Theater-Besuche standen schon auf der Agenda. Wie man der Auflistung entnehmen kann: Für Freizeit bleibt auf dieser Exkursion nicht viel Raum – aber shoppen kann man schließlich auch in Rahden ;-)

Die Fahrt, die Teil unseres Schulprogramms ist, aber nicht zu den obligatorischen Fahrten gehört, erfreut sich stets großer Beliebtheit. Entsprechend hoffen wir, auch in den kommenden Jahren auf die Unterstützung durch den Deutschen Bundestag zählen zu können.

Gründung des Vereins „ERA – Ehemalige Rahdener Abiturienten“

10.01.2017

Die Gründungsmitglieder v.l.n.r.: Benno Schomaker, Jan Holle, Tobias Möhring, Jonas Hörnschemeyer, Alexander Meyer, Luca Nolte, Niklas Hörnschemeyer (hintere Reihe), Ingrid von Mitzlaff, Marthe-Lina Welters und Christine Hörnschemeyer.

So manch gute Idee entstand in geselliger Runde, so auch die zur Gründung eines Ehemaligenvereins des Gymnasiums Rahden.

Im Oktober 2016 fand wieder einmal eines der zwanglosen Treffen früherer Rahdener Gymnasiasten und ihrer Lehrer in der Marktschänke statt. Man schwelgte in gemeinsamen Erinnerungen und erzählte sich selbstironisch und auch ein wenig stolz, wie man den Übergang von der Schule zum Studium bzw. in die Ausbildung gemeistert habe. Unsicherheiten und Stolpersteine gibt es auf diesem Weg viele, das fängt schon bei der Entscheidung für das Studienfach oder den Ausbildungsberuf an. Später geht es um die Wahl der Universität, die Suche nach Praktikumsplätzen, Fragen zu Auslandsjahren und vieles mehr.

Genau hier können neben der schulischen Berufs- und Studienberatung die Erfahrungen Ehemaliger für die aktuellen Schülerinnen und Schüler sehr nützlich sein. Ansätze eines solchen Wissenstransfers gab es bereits und auch mit dem Aufbau einer Datenbank, in der sich Ehemalige registrieren können, wurde schon begonnen, sogar ein Ehemaligen-Treffen zum zwanzigjährigen Schuljubiläum hat es gegeben. Was bisher noch fehlte, war ein richtiger Ehemaligenverein, der für eine Vernetzung unserer früheren Abiturienten sorgt und mit seiner gesammelten Expertise die Schule unterstützt. „Können wir so etwas schaffen?“ „Googeln wir doch mal, wie man einen Verein gründet.“ „Wer macht mit?“ Die Begeisterung für die Idee wuchs. Auf einem Bierdeckel wurde der Beschluss zur Gründung des Vereins besiegelt.

Am 6. Januar war es dann soweit: Der Verein „ERA – Ehemalige Rahdener Abiturienten“ wurde in der Marktschänke gegründet. Demnächst wird er ins Vereinsregister eingetragen und erhält den Zusatz „e. V.“ Alle ehemaligen Rahdener Abiturientinnen und Abiturienten sind herzlich eingeladen, dem Verein beizutreten und sich zu engagieren. Klar muss es dazu eine Homepage geben, ein Anmeldeformular, ein Konto, ein nächstes Ehemaligen-Treffen etc. In den kommenden Wochen gibt es also viel zu tun...

Informationen zur Arbeit des Vereins findet man zunächst an dieser Stelle (sprich: auf der Schulhomepage in der Rubrik „Ehemalige“), in Kürze aber auch auf einer eigenen Website.

Besuch im Landesarchiv in Münster

07.01.2017

Wenn die Recherchen mal ins Stocken gerieten, half Archivpädagoge Dr. Wolfhart Beck weiter.

Am Donnerstag, den 15.12.2016, machten sich die Schülerinnen und Schüler des Geschichts-LKs der Jgst. Q1 auf den Weg ins Landesarchiv nach Münster. Unter der fachkundigen Leitung eines Archivpädagogen erkundeten sie die umfangreichen Bestände des Archivs (insgesamt ca. 35 Kilometer Akten!) und nutzten die traditionellen Findbücher, um Hinweise über das Rahdener Schulwesen im frühen 19. Jahrhundert zu finden. Dabei stellte sich heraus, dass Rahden damals zwar über ein Schulhaus verfügte, allerdings über ein recht baufälliges. Auch ein Ortsplan aus dem späten 18. Jahrhundert sowie die erste dokumentarische Erwähnung Rahdens auf einer mittelalterlichen Urkunde waren im Original zu sehen.

Im Anschluss an eine kurze Pause standen Quellen zum aktuellen Unterrichtsthema auf dem Programm: Von großformatigen Karten über Fabrikordnungen bis hin zu staatlichen Überwachungsprotokollen der Arbeiterbewegung drehte sich alles um die Urbanisierung und Industrialisierung im späten 19. Jahrhundert. Letztere wurde so auf eine direktere und anschaulichere Art und Weise erfahrbar, als dies im Unterricht im Klassenraum möglich ist.

Eine Stippvisite im Friedenssaal des Münsteraner Rathauses sowie ein gemütlicher Weihnachtsmarktbummel rundeten die gelungene Exkursion ab.

And the winner is...

18.12.2016

Milan Ketschick gewinnt spannenden Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs

Bücherwürmer unter sich: Hannah Kurth, Jana Engel, Denise Böhne und Milan Ketschick aus der Jgst. 6.

Überall dort, wo sich tapfere Mädchen allein auf die Suche nach ihren verschwundenen Brüdern machen, wo junge Pferdeliebhaberinnen durch ihr großes Herz ein angeschlagenes Gestüt retten oder wo ein kleiner Junge ganz allein auf sich gestellt die Heimat verlässt, um an anderem Ort ein neues Leben zu beginnen, überall dort wird vorgelesen.

So auch am vergangenen Mittwoch in der Aula des Gymnasiums Rahden, als Jana Engel (6a), Milan Ketschick (6b), Hannah Kurth (6c) und Denise Böhne (6d) zum Schulfinale des diesjährigen Vorlesewettbewerbs gegeneinander antraten. Sie hatten sich zuvor in ihren Klassen durchgesetzt und versuchten nun, die kritische Jury, bestehend aus Oberstufenschülern und Lehrern, mit ihrer Lesetechnik und ihrer Textinterpretation zu überzeugen.

Nachdem die vier Leseratten rund drei Minuten aus einem von ihnen mitgebrachten Werk vorgetragen hatten, galt es für etwa zwei Minuten aus einem Fremdtext vorzulesen. Letzterer, Fabio Gedas Flüchtlingsgeschichte „Im Meer schwimmen Krokodile“, erwies sich dabei vor allem aufgrund der vielen fremdländischen Orts- und Personennamen als anspruchsvoll. Das musste er aber auch sein, um aus dem Quartett ausgezeichneter Vorleser/-innen einen Sieger bestimmen zu können.

Am Ende fiel die Entscheidung knapp zu Gunsten von Milan, dicht gefolgt von Jana, Hannah und Denise.

Wir gratulieren allen Finalisten zu den gezeigten Leistungen und wünschen Milan schon jetzt viel Erfolg für den im Februar anstehenden Kreisentscheid.

PS: Und wann habt Ihr / haben Sie zuletzt ein Buch in der Hand gehalten?

Schülerinnen und Schüler der Jgst. Q1 schnuppern Campus-Luft

12.12.2016

Frage: Was machen 75 Schülerinnen und Schüler an der Universität Bielefeld, wenn sie Letztere aufgrund einer Brandschutzübung erst verspätet betreten dürfen? Richtig: das Gruppenfoto!

Das Abitur ist nicht mehr fern und somit rückt auch die Frage nach Ausbildung oder Studium unaufhaltsam näher. Aus diesem Grunde machten sich am vergangenen Dienstag 75 Schülerinnen und Schüler der Jgst. Q1 auf den Weg zur Universität Bielefeld. Auf dem Programm standen u. a. eine Campus-Führung, ein Vortrag über den Weg ins Studium und eine Einführung in die Nutzung der Universitätsbibliothek. Letztere eröffnete den Gästen aus Rahden die Möglichkeit, im Anschluss an den offiziellen Teil noch nach Literatur für die gegenwärtig anzufertigenden Facharbeiten zu schauen – ein Angebot, von dem rege Gebrauch gemacht wurde.

„Learning English through theatre“

08.12.2016

Englischsprachiges Schülertheater in Rahden zu Gast

Um unseren Schülerinnen und Schülern über den regulären Englischunterricht hinaus ein authentisches Hör- und Seherlebnis zu ermöglichen, lädt unsere Schule regelmäßig das „White Horse Theatre“ ein. Das professionelle Tourneetheater bietet englischsprachige Stücke für alle Jahrgangsstufen an und hat sich in den letzten 20 Jahren zum größten reisenden Bildungstheater in Deutschland entwickelt.

Für die Klassen 5 und 6 gab es in diesem Jahr die Geschichte vom „Dark Lord & the White Witch“. Der furchtbare Lord Morbus strebte nach der Herrschaft über das Land Underearth und konnte nur von einem durch und durch gutherzigen Menschen – dem schüchternen Dorfmädchen Gala – gestoppt werden. Als Gala am Ende über den Unhold triumphierte, gab es tosenden Applaus.

Nach einer kurzen Pause folgte das Stück „Move to Junk“ für die Jahrgangsstufe 8. Die eindringliche Warnung vor Cyber-Mobbing war sprachlich anspruchsvoller, aufgrund der überzeugenden schauspielerischen Leistung für die Schülerinnen und Schüler aber dennoch gut verständlich.

Den Schlusspunkt setzte schließlich William Shakespeare. Dessen bisweilen turbulente Komödie „Twelfth Night“ (auf Deutsch zumeist: „Was ihr wollt“) forderte unseren Oberstufenschülern zwar ein gehöriges Maß an Konzentration ab, entließ sie dafür aber auch mit einer besonders schönen Botschaft: Am Ende siegt stets die Liebe! Könnte ein "englischer" Theatervormittag besser enden?

Französischkurs der Jahrgangsstufe 7 gönnt sich „Pique-nique en blanc“

05.12.2016

In Anlehnung an das seit Jahren in Frankreich sehr beliebte „Dîner en blanc“ – ein gesetztes, in weiß gehaltenes Abendessen unter freiem Himmel, zu dem alle Gäste von Kopf bis Fuß in weiß gekleidet erscheinen – hat sich der Französischkurs der Jahrgangsstufe 7 jetzt ein „Pique-nique en blanc“ gegönnt.

Da das Wetter nicht so recht mitspielen wollte, wurde kurzerhand in der Cafeteria gepicknickt. Letzteres tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Die frischen Croissants und die duftende Chocolat schmeckten den an diesem Tag „en blanc“ gekleideten Mädchen und Jungen auch im Schulgebäude ganz ausgezeichnet. Und da sich in solch entspannter Atmosphäre nicht nur gut schlemmen, sondern auch prima plaudern lässt, wurden so ganz nebenbei auch noch die Französischkenntnisse vertieft... – Eine echte „situation de win-win“, die in jedem Fall eine Wiederholung verdient!

Von Muschelkalk, der Purpur-Synthese & leuchtenden Tieren unter Wasser

03.12.2016

Rahdener Schüler erreichen die 2. Runde der Internationalen Chemieolympiade (IChO)

Erfolgreiche "Wiederholungstäter" in Sachen IChO: Sebastian-Philip Harris und Ferdinand Jobusch aus der Q1.

„Rund um die Chemie der Meere“ – so kann man den Kontext beschreiben, in dem sich die Aufgaben der 1. Runde der diesjährigen Internationalen Chemieolympiade (IChO) bewegten. Ein Ziel dieses sehr anspruchsvollen, mehrstufigen Wettbewerbs ist es, die deutschen Teilnehmer für das Weltfinale der IChO im Sommer 2017 in Thailand zu ermitteln.

An die Fragestellungen der 1. Runde wagten sich jetzt mit Sebastian-Philip Harris und Ferdinand Jobusch auch zwei Rahdener "Wiederholungstäter" heran. Beide opferten einen Teil ihrer Sommerferien, um sich mit Themen wie der Biomineralisation von Muscheln, der Übersäuerung der Weltmeere durch Kohlenstoffdioxid oder der Chemolumineszenz (Leuchtfähigkeit) des Anglerfisches in der Tiefsee zu beschäftigen. Der Schwierigkeitsgrad war wie immer sehr hoch, doch die Anstrengungen haben sich gelohnt: Beiden Schülern gelang der Sprung in die 2. Runde, in deren Zuge sie am vergangenen Freitag eine 3-stündige Klausur zu bearbeiten hatten.

Wir gratulieren Sebastian-Philip und Ferdinand zu den bis hierher erbrachten Leistungen und drücken ihnen natürlich die Daumen dafür, dass der Wettbewerb für sie noch nicht zu Ende ist, sondern im neuen Jahr mit der 3. Runde auf Landesebene eine Fortsetzung findet!

Team „tux“ zurück aus Indien

28.11.2016

Teamfoto: Jonas, Luca und Mattis
Stolze Repräsentanten ihres Heimatlandes: Jonas, Luca und Mattis bei der World Robot Olympiad 2016.

Nun ist sie schon wieder Geschichte, die vom 25. - 27.11.2016 im indischen Neu Delhi ausgetragene Robotik-Weltmeisterschaft. Dennoch werden Mattis Fieseler, Luca Reckmann, Jonas Werner und Frank Knefel wohl nach lange an ihre Reise in den Süden Asiens zurückdenken. Sie werden sich ebenso an beeindruckende Tempelanlagen und kulinarische Köstlichkeiten erinnern wie an holprige Fahrten im „Tuk Tuk“ oder spannende Duelle auf dem Robotik-Feld.

Da leider nicht die gesamte Schulgemeinschaft reisen konnte, haben wir hier für alle Daheimgebliebenen ein paar Reiseberichte und Schnappschüsse zusammengestellt.

Herzlich Willkommen zum "Tag der offenen Tür" am 26.11.2016 ab 09:00 Uhr

25.11.2016

Dem Treibhauseffekt auf der Spur

14.11.2016

Differenzierte Auseinandersetzung des Kurses „Gesundheit und Umwelt“ der Jgst. 9 mit den Themen „Treibhauseffekt“ und „Klimawandel“

Der Treibhauseffekt lässt die Ballons fliegen.

Nein, da ist kein Helium drin, sondern ganz normale Luft. Trotzdem beginnen die ca. fünf Meter langen Ballons zu fliegen. Voraussetzung: Die Sonne scheint. Dann klappt das auch im Herbst, sogar im Winter. Wie kann das sein? Des Rätsels Lösung: Der Treibhauseffekt sorgt für das beeindruckende Schauspiel auf dem Schulhof.

Oje, der Treibhauseffekt in Rahden? Ist der Klimawandel nun auch in unserem Städtchen angekommen? Gerade findet wieder eine UN-Klimakonferenz statt – in Marrakesch. Hat das auch etwas mit uns zu tun? Viele Fragen, eine Menge Halbwissen und auch das eine oder andere Missverständnis geistern durch Gesellschaft und Medien, wenn es um die Themen „Treibhauseffekt“ und „Klimawandel“ geht. Auch deshalb setzt sich der Umweltkurs von Frau Hörnschemeyer gerade sehr differenziert mit der Problematik auseinander und schafft Ordnung in den eigenen Köpfen.

Nein, der natürliche Treibhauseffekt ist nichts Schlechtes, jeder Nutzer eines Gewächshauses oder eines Wintergartens weiß das. Ohne diesen Treibhauseffekt würden -18°C auf der Erde herrschen und ein Leben in der Vielfalt, wie wir sie kennen, wäre nicht möglich.

Aber ja, es gibt dennoch Grund zur Sorge, weil der Mensch den Effekt verstärkt und damit eine Kettenreaktion unübersehbarer Folgen auslöst. Und ja, auch bei uns sind schon Veränderungen in Wetterabläufen und im Klima zu spüren, man muss nur einmal mit den Landwirten unserer Umgebung reden.

Während die Großen dieser Welt in Marrakesch wieder einmal um greifbare Vereinbarungen ringen, beginnen die Schülerinnen des Kurses direkt, im Kleinen Veränderungen zu schaffen, getreu dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist. Letzte Woche kochten sie beispielsweise Quittengelee aus den Quitten unseres Schulgartens. Die Verarbeitung einheimischen Obstes hilft, manchen Transportkilometer und damit CO2 einzusparen. Und das wiederum trägt zum Klimaschutz bei.

Übrigens: Wenn in den nächsten Tagen nochmals sonniges Wetter herrscht, werden wir die Ballons noch einmal steigen lassen. Schaut dann einfach noch mal aus den Fenstern!

Wie funktioniert eigentlich internationale Politik?

10.11.2016

Rahdener Gymnasiasten nehmen an Planspiel zur globalen Friedenssicherung teil

Zufriedene Gesichter im Anschluss an eine gelungene Simulation: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Spielleitern Alexander Finke und Jürgen Gemmer.

Wie funktioniert eigentlich internationale Politik? Dieser Frage gingen jüngst die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Geschichte und Sozialwissenschaften der Jgst. Q2 auf den Grund. Im Rahmen der Simulation POL&IS („POLitik & Internationale Sicherheit“) schlüpften sie für drei Tage in die Rollen von Staatschefs, Ministern, Vertretern der UN, der Weltbank, der Weltpresse oder verschiedener Nichtregierungsorganisationen (z. B. Greenpeace). Ihre Aufgabe bestand darin, durch den Handel mit Gütern und Rohstoffen sowie diplomatisches Geschick Lösungen für nationale und internationale Probleme zu finden. Auf diese Weise sollte Eskalationen oder gar militärischen Auseinandersetzungen vorgebeugt werden.

Dank ihrer politischen Kreativität und ihres nimmermüden Einsatzes – selbst in den Pausen wurden Strategien entwickelt und Verhandlungen geführt – ist ihnen dies am Ende auch gelungen. Zumindest im Rahmen der Simulation konnte der Weltfrieden also gewahrt werden :-)

Unser Dank gilt den Spielleitern Alexander Finke und Jürgen Gemmer, zwei Jugendoffizieren der Bundeswehr, die durch ihr Engagement dazu beigetragen haben, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein realitätsnaher Eindruck von der Komplexität internationaler Beziehungen und der Dynamik der Prozesse in einer zunehmend globalisierten Welt vermittelt werden konnte.

Große Erfolge bei der Russisch-Olympiade

30.10.2016

Strahlende Olympiasiegerin: Vanessa Finner aus der Q1.

Bei der diesjährigen Russisch-Olympiade des Landes NRW am 27.10.2016 am Söderblom-Gymnasium in Espelkamp belegten Schülerinnen und Schüler unserer Schule vordere Plätze. Ganz herzlich gratulieren wir Vanessa Finner (Q1) zum ersten Platz im Sprachwettbewerb in der Stufe C1, dem zweithöchsten Niveau innerhalb des Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen! Die Aufgaben bestanden hier aus standardisierten Tests zum Leseverstehen sowie aus mündlichen Kommunikationsprüfungen zu ausgewählten Themen, die sie erfolgreich meistern konnte.

Weitere Glückwünsche gehen an die Teilnehmer der Russischkurse aus den Jahrgangsstufen 9, EF und Q2, die im Kreativwettbewerb in der Konkurrenz von insgesamt 18 Gruppen den zweiten Platz erreichten. Unter der Betreuung durch ihre Kurslehrerin Irina Hafner hatten sie das Stück „Wenn Bilder zu sprechen beginnen ...“ einstudiert. In Anlehnung an ein Gemälde eines russischen Malers wurde in ihrer Darbietung ein Bild zum Leben erweckt und die Figuren nach und nach in Gespräche verwickelt, wovon sich die Jury überzeugen ließ. Insgesamt nahmen an der Russisch-Olympiade über 300 Schülerinnen und Schüler von mehr als 30 Schulen unseres Bundeslandes teil.

Kursfahrt nach Brüssel

24.10.2016

Strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein: die Brüssel-Fahrer 2016 vor dem Atomium.

Die Französisch-Kurse des 9. Jahrgangs fuhren vom 14. bis zum 16. September nach Brüssel. Die belgische Hauptstadt, Zentrum der Europäischen Union, empfing uns mit tropischen Temperaturen.

Nach einem wunderbar warmen Sommerabend im Park rund um die imposante Basilique du Sacré-Cœur brachen wir am frühen Morgen des zweiten Tages zu einer Stadtbesichtigung auf, die uns zum herrschaftlichen Anwesen des belgischen Königs führte und zu einem Zwischenstopp in einer Pralinenmanufaktur. Wir kosteten von der leckeren Schokolade, hörten von der Geschichte des Kakaos und beteiligten uns sogar daran, Pralinen herzustellen.

Weiter ging es durchs Europaviertel mit seinen unzähligen Geschäftsstellen und zum Triumphbogen, von dessen Dach aus wir einen grandiosen Blick über die ganze Stadt erhaschen konnten. Die Grande Place im Zentrum zeigte uns das Zusammentreffen von französischer und niederländischer Kunst und Architektur. In kleinen Gruppen mischten wir uns unter die Touristen und die Schüler bewiesen u. a. in einer Foto-Rallye ihre Französischkenntnisse, als sie auf eigene Faust die Stadt erkundeten.

Am Freitag besuchten wir noch das Atomium mit seinen futuristischen Verbindungsröhren und verabschiedeten uns mit einem ausgiebigen Blick aus der obersten Kugel von der Stadt.

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