Tischkultur und Arbeitswelt in Bielefeld

02.07.2016

ca. die Hälfte der Teilnehmer/-innen vor dem Museum Huelsmann

Am Dienstag, den 21.06.2016, machte sich die Hälfte der Einführungsphase in die nächstgelegene Großstadt auf: nach Bielefeld. Mit dem Museum Wäschefabrik (Geschichte der Arbeit) und dem Museum Huelsmann (Kunstgewerbe / Kunstgeschichte) war – hoffentlich – für jeden etwas dabei. Wie Kunstgewerbe und Kulturgeschichte zusammenhängen, wurde im Museum Huelsmann, das auch den meisten Bielefeldern (noch) unbekannt ist, sehr anschaulich präsentiert. So erzählen beispielsweise Trinkgefäße eine Menge über die Tischsitten der Frühen Neuzeit und offenbaren dabei eine große Kunstfertigkeit ihrer Hersteller und "Designer".
In der Wäschefabrik, die im Zustand ihrer Schließung in den 1980er Jahren vollständig erhalten ist, brachten Mitglieder des privaten Trägervereins den Rahdener Zehntklässlern nicht nur die Arbeitswelt des vergangenen Jahrhunderts, sondern auch die Geschichte der Besitzerfamilie und des Textilstandorts Bielefeld näher.

Tausend Kilometer für Kinder in Kambodscha

29.06.2016

Beim zweiten Sponsorenlauf am Gymnasium Rahden erliefen die Teilnehmer/-innen mehr als 4000,00 €

Schülerinnen und Schüler beim Abzeichnen der Runden

„Du läufst, Veata lernt“ – unter diesem Motto starteten am 16. Juni 2016 mehr als 300 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, unterstützt von einigen lauffreudigen Lehrerinnen und Lehrern, zum 2. Sponsorenlauf in der Geschichte unseres Gymnasiums.

Wie bereits beim Debüt im Jahre 2013 kommen die eingelaufenen Spendengelder zu 100 % der Entwicklungsarbeit im kambodschanischen Dorf Anlong Khong zugute, das unsere Schule seit nunmehr fast vier Jahren in direkter Zusammenarbeit mit der niederländischen Stiftung Active Help Cambodia unterstützt.

Auch einige Lehrer/-innen zeigten Ausdauer:)

Besonders die Kinder der fünften und sechsten Klassen bewiesen dabei eine gute Kondition – nicht nur beim Laufen, sondern auch bei der Suche nach Sponsoren. So konnte z. B. allein die Klasse 6a fast 500,00 € erlaufen.

Halten alle Sponsoren ihre Verträge ein, können sich die Kinder in Anlong Khong und deren Eltern nach ca. 1000 gelaufenen Kilometern in Rahden über mehr als 4000,00 € freuen!

Das Kambodschateam unserer Schule, das den Sponsorenlauf auch organisiert hat, bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement!

Besuch der Moschee in Oppenwehe

27.06.2016

Der Philosophiekurs der EF mit Erhan Arslan und Ömer Tas vor der Moschee in Oppenwehe.

Am Freitag, den 24.06.2016, besuchte ein Philosophiekurs der EF in Begleitung von Frau Precht die Türkisch Islamische Gemeinde zu Stemwede-Oppenwehe, die dem DITIP-Verband (bundesweiter Dachverband für die türkisch-islamischen Moscheegemeinden) angehört. Im Unterricht hatte zuvor eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Glaubensrichtungen der Kursteilnehmer/-innen stattgefunden. Dabei wurde vor allem der Frage nachgegangen, ob es ethische Normen und Werte gibt, die allgemein verbindlich und vernünftig zu begründen sind und für unterschiedliche Kulturen und Religionen universell gelten können.

In dem 2011 modernisierten Gebetshaus wurde der Kurs sehr freundlich vom Vorstand, Erhan Arslan und Yakup Gürleyen, sowie Imam Resul Altindag willkommen geheißen und trotz des Ramadans mit Getränken und Gebäck bewirtet. Dann erhielten die 21 Schülerinnen und Schüler von Herrn Arslan grundlegende Informationen über das Selbstverständnis des Islams, den Koran und die Ausübung dieses Glaubens in Form eines anschaulichen Powerpoint-Vortrages. Dazu gab es noch eine verständliche Zusammenfassung „Der Islam, kurz erklärt“ von Orhan Aydin zum Nachlesen für zuhause. Anschließend fand ein offener Austausch über die Rolle der Frau im Islam sowie die Religions- und Meinungsfreiheit statt, wozu der seit zwei Jahren in Oppenwehe tätige Imam genauer ausführte. Auch die zukünftige Rolle der Muslime in Deutschland und ihr Verhältnis zu den Menschenrechten wurden in den Blick genommen, etwa anhand unterschiedlicher Reden von Kermani und Khallouk. Eine Führung durch die Moschee und Erläuterungen zum Freitagsgebet rundeten den Besuch ab. Besonders sei Furkan Cevik gedankt, der diese Begegnung mit viel persönlichem Engagement ermöglicht hat.

Die 6d zwischen Torf und Klimaschutz

26.06.2016

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Man kann das Motto des Wandertages der 6d nicht besser beschreiben, als Goethe dies bereits vor fast 200 Jahren tat. Denn die Klasse entdeckte bei ihrem letzten Wandertag die Außergewöhnlichkeit der heimischen norddeutschen Moorlandschaft. Dabei näherten sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema „Moor“ zunächst von der wissenschaftlichen Seite: Sie untersuchten bei einer Unterrichtseinheit im Torfklassenzimmer der Ströher Moorwelten Torfmoos unter dem Mikroskop, führten verschiedene Versuche damit durch und erfuhren in der Ausstellung des Europäischen Fachzentrums für Moor und Klima (EFMK) viel Wissenswertes über die Besonderheiten dieser Landschaftsform.

Anschließend ging es mit der Ströher Moorbahn ins Neustädter Moor, um das erworbene Wissen direkt vor Ort überprüfen und vertiefen zu können. In Begleitung eines Mitarbeiters des BUND erlebten die Mädchen und Jungen nicht nur, dass man im Moor besonders gut versinken kann, sondern auch, dass das Torfstechen einstmals eine sehr anstrengende Angelegenheit war. Die Geschichten über Moorleichen waren schön gruselig, die Berichte über die Ausbeutung der Moore stimmten nachdenklich. So ist am Ende allen sehr deutlich geworden, welchen enormen Beitrag das Moor zum Klimaschutz leistet.

Eine Draisinenfahrt von Rahden nach Ströhen rundete den sehr abwechslungsreichen und kurzweiligen Tag ab.

Nachwuchsprogrammierer beim zdi-Roboterwettbewerb in Bielefeld am Start

19.06.2016

Am 01.06.2016 nahmen zwölf Schüler und eine Schülerin der Jahrgangsstufe 8 am zdi-Roboterwettbewerb in Bielefeld teil. Unter den Namen „Unprogrammiert“ und „Team 64“ stellten sie sich dem Turnier zum Thema „Wege ins Studium und in den Beruf“. Innerhalb von 2 ½ Minuten musste der selbstentworfene Roboter dabei die verschiedensten Aufgaben auf dem Spielplan erfüllen, z. B. einen Vertrag unterschreiben, eine Schranke öffnen, ein Fahrrad transportieren oder ein Pendel auslösen. Unsere Teams erreichten den 5. und 7. Platz und lagen damit im Mittelfeld der Tabelle.

Vorhang auf für unsere Bläser-Ensembles!

15.06.2016

Die Klasse(n)band 6, die Nachwuchsband und die Concert Band „GYROS“ laden zum großen Jahreskonzert

Am Freitag, den 17. Juni 2016, ist es wieder soweit: Die ca. 100 Schülerinnen und Schüler der Klasse(n)band 6, der Nachwuchsband und der Concert Band „GYROS“ präsentieren ihr aktuelles Repertoire. Auf dem Programm stehen neben Originalkompositionen auch zahlreiche Arrangements aus den Bereichen Klassik, Rock, Pop und Film. Freuen Sie sich auf zahlreiche musikalische Genüsse und auch auf die eine oder andere kleine Überraschung!

Beginn der Veranstaltung, die in der Aula des Gymnasiums stattfindet, ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Sechs Rahdener unter den 26 besten Nachwuchsphysikern Deutschlands

13.06.2016

Luisa Hartlage (8c), Dennis Rehling (EF), Caitlin Hohmeier (8c), Nico Lückemeier (EF), Sebastian-Philip Harris (EF), und Tamara Fenker (9a), konnten sich für die Bundesrunde des Bundeswettbewerbs Physik in Hamburg qualifizieren.

„Baue nur unter Verwendung von 45 Strohhalmen und einer Packung Q-Tips eine Brücke, die möglichst viel Gewicht tragen kann.“ Diese "Bastelaufgabe" bildete den Auftakt des fünftägigen Physikmarathons bei der 22. Bundesrunde des Bundeswettbewerbs Physik in Hamburg. Unter den 26 Finalisten, die sich in den beiden vorausgegangenen Qualifikationsrunden unter ca. 600 Teilnehmern durchsetzen konnten, befanden sich gleich 6! Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rahden.

Neben der Bastelaufgabe waren auch eine Theorieklausur und eine Experimentalklausur zu schreiben sowie ein Universitätspraktikum am DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) zu absolvieren. Alle Wettbewerbsteile wurden in wechselnden altersgemischten Gruppen durchlaufen. Dabei mussten die älteren Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen und ihr Wissen stets an die jüngeren weitergeben, um erfolgreich zu sein. Jeder Teilnehmer sammelte die von seinen Gruppen erreichten Punktzahlen. Erst in der Abschlussveranstaltung erfuhren alle ihre Ergebnisse. Von unserer Schule konnten sich Luisa Hartlage, Caitlin Hohmeier und Nico Lückemeier besonders freuen, denn sie erreichten jeweils einen dritten Preis.

Darüber hinaus wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Rahmenprogramm, bestehend aus einer Stadtrallye, dem Besuch des Hamburg-Dungeon und einem Abstecher ins Speicherstadtmuseum, geboten.

Diercke Wissen 2016: Erdkunde-Cracks ausgezeichnet

12.06.2016

Im Rahmen des diesjährigen Geographie-Wettbewerbs „Diercke Wissen 2016“ erhielten in der zweiten Juniwoche die Sieger der beteiligten Jahrgangsstufen 7 bis EF sowie der Schulsieger ihre verdienten Auszeichnungen. Mehr als 120 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums hatten sich in diesem Frühjahr den teils kniffligen Wettbewerbsfragen aus der Allgemeinen und Regionalen Geographie gestellt. Die ersten Plätze in den einzelnen Stufen belegten dabei Jonas Friedrich (7e), Marit Tieker (8c), Erik Mucks (9d) sowie Florian Suerhoff (EF). In einer zweiten Schulrunde der Jahrgangsstufenbesten konnte sich schließlich Rico Wischmeyer (EF) als Schulsieger behaupten. Rico nahm auch am NRW-Landesentscheid teil, wo er sich der Konkurrenz von weiteren 167 Schulsiegern stellen und in diesem Jahr ausgesprochen anspruchsvolle Aufgaben lösen musste. Hier gelang ihm eine Platzierung im oberen Drittel. Ihm und den übrigen Siegern unserer Schule einen ganz herzlichen Glückwunsch zu ihren Erfolgen!

Robotik-Teams eilen von Erfolg zu Erfolg

09.06.2016

Erste Plätze beim WRO-Wettbewerb in Tornesch und beim zdi-Wettbewerb in Münster

Die Stadt Tornesch in der Nähe von Hamburg war in diesem Jahr erstmals Ausrichter eines WRO-Football-Wettbewerbs (WRO = World Robot Olympiad). Beim WRO-Football benötigt ein Team zwei Roboter, die sich mit Hilfe von Kompass- und Infrarotsensoren auf dem Spielfeld orientieren. Wie bei einem normalen Fußballspiel gewinnt die Mannschaft, die die meisten Tore geschossen hat. Nach nervenaufreibenden Begegnungen, die an zwei Spieltagen ausgetragen wurden, belegte unser Jungenteam den ersten Platz. Damit qualifizierten sich die Nachwuchsprogrammierer für das Deutschlandfinale, das am 18. und 19.06. in Ludwigshafen ausgetragen wird.

Ähnlich gut lief es beim zdi-Regionalwettbewerb in Münster (zdi = Zukunft durch Innovation). Das diesjährige Wettbewerbsthema in der Kategorie "Performance" lautete "Wege ins Studium und in den Beruf". Die Aufgabe für die Teilnehmerinnen bestand darin, das Thema in einer eigenen Roboter-Choreographie umzusetzen. Unser Mädchen-Team gestaltete für den Auftritt neue Roboter und eine elektronische Kulisse. Neben der Programmierung der Roboter musste auch ein Vortrag über die technische Umsetzung und die Entstehung der erzählten Geschichte vorbereitet werden. Unsere Schülerinnen vermochten in beiden Aufgabenteilen zu überzeugen, sodass sie sich am Ende nicht nur über den Tagessieg, sondern auch über die Qualifikation für das NRW-Finale am 25. Juni in Mülheim an der Ruhr freuen durften.

Wir bedanken uns bei der Firma HARTING für die finanzielle Unterstützung und wünschen beiden Teams schon jetzt viel Erfolg für die nächste Runde!

Wer braucht schon Mathe und Physik, wenn es doch die Chemie gibt?

04.06.2016

Sechs Schüler/-innen des Gymnasiums Rahden besuchen das Einstiegstraining zur Qualifikation für die Internationale Chemieolympiade (IChO)

Wenn die "Sprache" der Natur die Mathematik und ihre "Grammatik" die Physik ist – warum sollte man sich dann eigentlich noch mit der Chemie beschäftigen? Vielleicht haben sich die sechs Schüler/-innen unseres Hauses, die kürzlich an drei Nachmittagen an der Universität Bielefeld zu Gast waren, um an Vorlesungen und Seminaren in den drei großen Disziplinen der Chemie (organische, anorganische und physikalische Chemie) teilzunehmen, diese Frage auch schon mal gestellt. Aber wie ihre Antwort darauf auch immer gelautet haben mag – ihre Motivation und ihr Wissensdurst haben jedenfalls nicht darunter gelitten. Im Gegenteil: Als das Hochschulpersonal den wissenschaftlichen Nachwuchs von morgen über organo-chemische Synthesewege, moderne anorganische Molekularchemie oder Quanten- und Lumeniszenzchemie unterrichtete, gehörten die sechs Rahdener stets zu den Aktivposten unter den rund 100 Teilnehmer/-innen aus ganz OWL. Der formale Anlass des Treffens, die Vorbereitung auf die Internationale Chemieolympiade 2016/17, geriet vor dem Hintergrund der sehr lockeren Atmosphäre in den verschiedenen Veranstaltungsblöcken fast zur Nebensache. Stattdessen standen das Entdecken, das Üben und der Austausch über die neuen Inhalte im Vordergrund. Zum Schluss gab es noch Laborführungen, in denen Doktoranden ihre aktuellen Forschungsprojekte vorstellten.

Was bleibt festzuhalten? Zahlreiche technologische Herausforderungen der Zukunft werden ohne die Chemie nicht lösbar sein; Letztere scheint mit ihren modernen Konzepten und Modellen jedoch gut auf diese Aufgaben vorbereitet. Vielleicht liegen darin auch die Gründe dafür, dass diese mittlerweile doch schon recht alte Wissenschaft nach wie vor junge Menschen zu begeistern vermag: die Chemie bietet mit ihren Ideen und Methoden Möglichkeiten, die Zukunft zu gestalten.

Wir dücken den sechs engagierten Schülerinnen und Schüler für die kommenden Arbeiten in den Qualifikationsrunden der IChO ganz fest die Daumen!

Lust auf ein „Speeddating“?

31.05.2016

Speeddating? Schon mal gehört? Falls nicht, es handelt sich um eine 1998 in den USA entworfene Methode, in kurzer Zeit einen neuen Beziehungspartner zu finden. Sechs oder sieben Frauen treffen in einem Lokal, das eine Art Liebeskarussell initiiert, auf dieselbe Anzahl von Männern, stellen sich möglichst zielführende Fragen und – schwups! – wissen sie innerhalb kürzester Zeit, ob das Gegenüber für sie in Frage kommt oder nicht. Ein Moderator bricht nach ca. sieben Minuten das Anbahnungsgespräch mit einem Gong ab und schon geht's weiter zum nächsten Objekt der Begierde – bis sich alle Damen und alle Herren einmal begegnet sind. Am Ende des Abends darf man entscheiden, ob man sich wiedersehen möchten oder nicht.

So ein Speeddating kann durchaus zu unerwarteten Turbulenzen führen, die selbst den Moderator zur Verzweiflung bringen. Aber was reden wir – überprüft / überprüfen Sie doch am

Donnerstag, den 2. Juni,
Freitag, den 3. Juni,
Samstag, den 4. Juni oder
Donnerstag, den 9. Juni

selbst, ob so ein Speeddating nicht auch etwas für Euch / Sie wäre. Beginn der vom Grundkurs Literatur in der Aula des Gymnasiums Rahden auf die Bühne gebrachten Inszenierung ist jeweils um 19:30 Uhr. Viel Spaß!

Ihr Grundkurs Literatur

Einmal im Leben einen Baum pflanzen…

26.05.2016

Schülerinnen und Schüler setzen Obstbäume auf dem Schulgelände

Gärtner Grote erläuterte, worauf es bei der Pflanzung eines Obstbaums ankommt.

Einmal im Leben einen Baum pflanzen… Diesen Punkt auf der sprichwörtlichen To-Do-Liste eines erfüllten Lebens können zahlreiche Schülerinnen und Schüler unserer 7. Klassen nun bereits abhaken.

Dank einer großzügigen Spende des Pflanzenhofs Schomäcker-Nolte aus Stemwede-Drohne konnten wir unser Schulgelände jüngst um zahlreiche Obstbäume unterschiedlichster Sorten aufwerten. Der Kontakt zwischen dem Pflanzenhof und der Schule kam durch unseren ehemaligen Schülersprecher Luca Nolte zustande. Die angebotenen Bäume waren dabei eigentlich "nur" für's Biotop gedacht, da sie aus Sicht des Experten ein klein wenig zu krumm geraten seien – aber wer ist schon perfekt?

Die Pflanzaktion selber ging in zwei Schritten vonstatten: Zunächst wurden einige Freiwillige von Herrn Grote, einem Gärtner der Stadt Rahden, im Rahmen eines Einführungsworkshops mit den Grundlagen einer sachgerechten Obstbaumpflanzung vertraut gemacht. Gemeinsam mit dem Profi, der sehr geduldig erklärte, vorführte und Fragen beantwortete, wurden ein Apfel- und zwei Kirschbäume gesetzt. Die Kinder durften an ausgewählten Standorten die Erde ausheben, den Baum durch entsprechenden Schnitt für die Pflanzung vorbereiten, einpflanzen und mittels eines Stegknotens an einen zuvor eingeschlagenen Pflock anbinden.

Im zweiten Schritt gaben die im Workshop ausgebildeten Schülerinnen und Schüler das Gelernte dann an ihre Mitschüler/-innen weiter. Gemeinsam mit ihren Biologielehrern pflanzten die 7. Klassen insgesamt rund 25 Bäume. Bei der Auswahl der hierfür geeigneten Flächen war Herr Kämmerling behilflich, dem der Obstbaumbestand unserer Schule von jeher ein besonderes Anliegen ist. Weiterhin planen die Klassen, auch künftig Verantwortung für "ihre" Obstbäume zu übernehmen, indem sie diese regelmäßig gießen, beschneiden etc.

Alle Beteiligten hatten viel Spaß an der körperlichen Betätigung. Und einen eigenen Baum gepflanzt zu haben, der nun hoffentlich viele Jahre lang Sauerstoff produziert, Schatten spendet und reichlich Früchte trägt, erfüllt gewiss auch mit etwas Stolz:)

„Impressionen“

21.05.2016

Vom Besuch bei unserer französischen Partnerschule, dem Lycée Condorcet in Limay bei Paris

Hatten gemeinsam viel Spaß: Deutsche und französische Teilnehmer/-innen des diesjährigen Frankreich-Austauschs.

„Impressionen“ – unter diesem Motto stand der Besuch von rund 30 Schülerinnen und Schülern bei unserer französischen Partnerschule, dem Lycée Condorcet in Limay bei Paris. Gut eine Woche hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, in ihren Gastfamilien und bei Ausflügen nach Paris oder an die Atlantikküste die unterschiedlichsten Eindrücke zu sammeln. Die französischen Austauschpartner waren im vergangenen Dezember bereits in Deutschland, und so konnten die geknüpften Kontakte auf vielfältige Weise erneuert und vertieft werden. Bei ihrem Zweitagesausflug nach Paris wohnten die Rahdener Schüler/-innen in einer modern ausgestatteten Jugendherberge, deren historisches Gebäude gleichzeitig einen Einblick in die geschichtliche Vielfalt der Stadt bot. Weitere Eindrücke boten ein Besuch im Louvre, die Besichtigung der Kathedrale Notre-Dame sowie ein Ausflug auf die Butte Montmartre mit der Kirche Sacré Coeur und dem schon legendären Ausblick auf die französische Hauptstadt. Dem Motto der Fahrt war auch ein Abstecher nach Honfleur, einem kleinen, malerischen Hafenstädtchen an der Kanalküste sowie die Kunstausstellung im Musée des Beaux Arts André Malraux in Le Havre gewidmet: Zu sehen waren Gemälde des… …Impressionismus:)

Die Bilanz der beiden Begegnungen war bei allen Beteiligten jedenfalls positiv und so hoffen wir auf eine baldige Wiederholung – um noch mehr „Impressionen“ sammeln zu können.

„Ich bin müde. Ich bin ein Pinguin. Ich kann gar nichts.“

18.05.2016

Poetry Slammer Lars Ruppel ermutigt Schülerinnen und Schüler zum Dichten

Hatte sein Auditorium jederzeit fest im Griff: Poetry Slammer und Wortakrobat Lars Ruppel.

„Deutschunterricht einmal anders“ hieß es am vergangenen Dienstag für die rund 160 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1. Anstatt die verstaubten Schinken der Größen vergangener Tage zu studieren, sollte dieses Mal selbst getextet werden. Und das, so die wichtigste Botschaft von Poetry Slammer und Workshop-Leiter Lars Ruppel, könne wirklich jeder! Niemand werde als Dichter geboren. Wichtiger als Talent oder ein in die Wiege gelegtes Sprachgefühl seien die Freude am Schreiben und Sprechen sowie ggf. der Mut, die selbst verfassten Texte auch auf einer Bühne vor Publikum zu präsentieren.

Im Anschluss an eine kurze Einführung, in der Ruppel den Schülerinnen und Schülern erklärte, wie er selbst zum Dichten gekommen sei, ließ er die Nachwuchs-Poeten ihre eigenen literarischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. So galt es beispielsweise, möglichst schnell fünf Synonyme für das Wort „Hund“ zu finden („Kläffer“, „Töle“, „Wauwau“, „Wadenbeißer“, „Fußhupe“ etc.), um den aktiven Wortschatz zu erweitern, oder einen Alltagsgegenstand so geschwollen zu umschreiben, dass niemand mehr verstand, um was es sich eigentlich handelte.

Nach 120 ausgesprochen kurzweiligen Minuten verabschiedete sich der Deutsche Poetry Slam Meister des Jahres 2014 wieder aus Rahden. Er ermutigte die Schülerinnen und Schüler, die soeben erhaltenen Impulse nicht einfach verpuffen zu lassen, sondern sich wirklich einmal selbst an einem längeren Slam-Beitrag zu versuchen. Er freue sich schließlich über jeden neuen Konkurrenten auf den deutschen Slam-Bühnen, so Ruppel. Darüber hinaus gab's für die Workshop-Teilnehmer/-innen noch einen letzten Tipp: „Und wenn Euch das Lampenfieber vor einem Auftritt mal schier aufzufressen droht, sagt Euch einfach den Satz: ,Ich bin müde. Ich bin ein Pinguin. Ich kann gar nichts.ʻ“ Dieser Satz helfe immer und dann werde die Sache schon schiefgehen:)

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