Lust auf ein „Speeddating“?

31.05.2016

Speeddating? Schon mal gehört? Falls nicht, es handelt sich um eine 1998 in den USA entworfene Methode, in kurzer Zeit einen neuen Beziehungspartner zu finden. Sechs oder sieben Frauen treffen in einem Lokal, das eine Art Liebeskarussell initiiert, auf dieselbe Anzahl von Männern, stellen sich möglichst zielführende Fragen und – schwups! – wissen sie innerhalb kürzester Zeit, ob das Gegenüber für sie in Frage kommt oder nicht. Ein Moderator bricht nach ca. sieben Minuten das Anbahnungsgespräch mit einem Gong ab und schon geht's weiter zum nächsten Objekt der Begierde – bis sich alle Damen und alle Herren einmal begegnet sind. Am Ende des Abends darf man entscheiden, ob man sich wiedersehen möchten oder nicht.

So ein Speeddating kann durchaus zu unerwarteten Turbulenzen führen, die selbst den Moderator zur Verzweiflung bringen. Aber was reden wir – überprüft / überprüfen Sie doch am

Donnerstag, den 2. Juni,
Freitag, den 3. Juni,
Samstag, den 4. Juni oder
Donnerstag, den 9. Juni

selbst, ob so ein Speeddating nicht auch etwas für Euch / Sie wäre. Beginn der vom Grundkurs Literatur in der Aula des Gymnasiums Rahden auf die Bühne gebrachten Inszenierung ist jeweils um 19:30 Uhr. Viel Spaß!

Ihr Grundkurs Literatur

Einmal im Leben einen Baum pflanzen…

26.05.2016

Schülerinnen und Schüler setzen Obstbäume auf dem Schulgelände

Gärtner Grote erläuterte, worauf es bei der Pflanzung eines Obstbaums ankommt.

Einmal im Leben einen Baum pflanzen… Diesen Punkt auf der sprichwörtlichen To-Do-Liste eines erfüllten Lebens können zahlreiche Schülerinnen und Schüler unserer 7. Klassen nun bereits abhaken.

Dank einer großzügigen Spende des Pflanzenhofs Schomäcker-Nolte aus Stemwede-Drohne konnten wir unser Schulgelände jüngst um zahlreiche Obstbäume unterschiedlichster Sorten aufwerten. Der Kontakt zwischen dem Pflanzenhof und der Schule kam durch unseren ehemaligen Schülersprecher Luca Nolte zustande. Die angebotenen Bäume waren dabei eigentlich "nur" für's Biotop gedacht, da sie aus Sicht des Experten ein klein wenig zu krumm geraten seien – aber wer ist schon perfekt?

Die Pflanzaktion selber ging in zwei Schritten vonstatten: Zunächst wurden einige Freiwillige von Herrn Grote, einem Gärtner der Stadt Rahden, im Rahmen eines Einführungsworkshops mit den Grundlagen einer sachgerechten Obstbaumpflanzung vertraut gemacht. Gemeinsam mit dem Profi, der sehr geduldig erklärte, vorführte und Fragen beantwortete, wurden ein Apfel- und zwei Kirschbäume gesetzt. Die Kinder durften an ausgewählten Standorten die Erde ausheben, den Baum durch entsprechenden Schnitt für die Pflanzung vorbereiten, einpflanzen und mittels eines Stegknotens an einen zuvor eingeschlagenen Pflock anbinden.

Im zweiten Schritt gaben die im Workshop ausgebildeten Schülerinnen und Schüler das Gelernte dann an ihre Mitschüler/-innen weiter. Gemeinsam mit ihren Biologielehrern pflanzten die 7. Klassen insgesamt rund 25 Bäume. Bei der Auswahl der hierfür geeigneten Flächen war Herr Kämmerling behilflich, dem der Obstbaumbestand unserer Schule von jeher ein besonderes Anliegen ist. Weiterhin planen die Klassen, auch künftig Verantwortung für "ihre" Obstbäume zu übernehmen, indem sie diese regelmäßig gießen, beschneiden etc.

Alle Beteiligten hatten viel Spaß an der körperlichen Betätigung. Und einen eigenen Baum gepflanzt zu haben, der nun hoffentlich viele Jahre lang Sauerstoff produziert, Schatten spendet und reichlich Früchte trägt, erfüllt gewiss auch mit etwas Stolz:)

„Impressionen“

21.05.2016

Vom Besuch bei unserer französischen Partnerschule, dem Lycée Condorcet in Limay bei Paris

Hatten gemeinsam viel Spaß: Deutsche und französische Teilnehmer/-innen des diesjährigen Frankreich-Austauschs.

„Impressionen“ – unter diesem Motto stand der Besuch von rund 30 Schülerinnen und Schülern bei unserer französischen Partnerschule, dem Lycée Condorcet in Limay bei Paris. Gut eine Woche hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, in ihren Gastfamilien und bei Ausflügen nach Paris oder an die Atlantikküste die unterschiedlichsten Eindrücke zu sammeln. Die französischen Austauschpartner waren im vergangenen Dezember bereits in Deutschland, und so konnten die geknüpften Kontakte auf vielfältige Weise erneuert und vertieft werden. Bei ihrem Zweitagesausflug nach Paris wohnten die Rahdener Schüler/-innen in einer modern ausgestatteten Jugendherberge, deren historisches Gebäude gleichzeitig einen Einblick in die geschichtliche Vielfalt der Stadt bot. Weitere Eindrücke boten ein Besuch im Louvre, die Besichtigung der Kathedrale Notre-Dame sowie ein Ausflug auf die Butte Montmartre mit der Kirche Sacré Coeur und dem schon legendären Ausblick auf die französische Hauptstadt. Dem Motto der Fahrt war auch ein Abstecher nach Honfleur, einem kleinen, malerischen Hafenstädtchen an der Kanalküste sowie die Kunstausstellung im Musée des Beaux Arts André Malraux in Le Havre gewidmet: Zu sehen waren Gemälde des… …Impressionismus:)

Die Bilanz der beiden Begegnungen war bei allen Beteiligten jedenfalls positiv und so hoffen wir auf eine baldige Wiederholung – um noch mehr „Impressionen“ sammeln zu können.

„Ich bin müde. Ich bin ein Pinguin. Ich kann gar nichts.“

18.05.2016

Poetry Slammer Lars Ruppel ermutigt Schülerinnen und Schüler zum Dichten

Hatte sein Auditorium jederzeit fest im Griff: Poetry Slammer und Wortakrobat Lars Ruppel.

„Deutschunterricht einmal anders“ hieß es am vergangenen Dienstag für die rund 160 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1. Anstatt die verstaubten Schinken der Größen vergangener Tage zu studieren, sollte dieses Mal selbst getextet werden. Und das, so die wichtigste Botschaft von Poetry Slammer und Workshop-Leiter Lars Ruppel, könne wirklich jeder! Niemand werde als Dichter geboren. Wichtiger als Talent oder ein in die Wiege gelegtes Sprachgefühl seien die Freude am Schreiben und Sprechen sowie ggf. der Mut, die selbst verfassten Texte auch auf einer Bühne vor Publikum zu präsentieren.

Im Anschluss an eine kurze Einführung, in der Ruppel den Schülerinnen und Schülern erklärte, wie er selbst zum Dichten gekommen sei, ließ er die Nachwuchs-Poeten ihre eigenen literarischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. So galt es beispielsweise, möglichst schnell fünf Synonyme für das Wort „Hund“ zu finden („Kläffer“, „Töle“, „Wauwau“, „Wadenbeißer“, „Fußhupe“ etc.), um den aktiven Wortschatz zu erweitern, oder einen Alltagsgegenstand so geschwollen zu umschreiben, dass niemand mehr verstand, um was es sich eigentlich handelte.

Nach 120 ausgesprochen kurzweiligen Minuten verabschiedete sich der Deutsche Poetry Slam Meister des Jahres 2014 wieder aus Rahden. Er ermutigte die Schülerinnen und Schüler, die soeben erhaltenen Impulse nicht einfach verpuffen zu lassen, sondern sich wirklich einmal selbst an einem längeren Slam-Beitrag zu versuchen. Er freue sich schließlich über jeden neuen Konkurrenten auf den deutschen Slam-Bühnen, so Ruppel. Darüber hinaus gab's für die Workshop-Teilnehmer/-innen noch einen letzten Tipp: „Und wenn Euch das Lampenfieber vor einem Auftritt mal schier aufzufressen droht, sagt Euch einfach den Satz: ,Ich bin müde. Ich bin ein Pinguin. Ich kann gar nichts.ʻ“ Dieser Satz helfe immer und dann werde die Sache schon schiefgehen:)

Ehre, wem Ehre gebührt!

16.05.2016

So ging es den ganzen Abend: Gut gelaunte Laudatoren und Geehrte gaben sich auf der Bühne die Klinke in die Hand.

Viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule engagieren sich über den Unterricht hinaus in Wettbewerben, sozialen Projekten, als Kursleiter oder in der SV. Für diese Leistungen und dieses Engagement wurden jetzt wieder einige von ihnen im Rahmen eines „Bunten Abends“ geehrt.

Stolze 80 Jugendliche haben in Physik-, Chemie-, oder Mathematikwettbewerben mit rauchenden Köpfen über kniffligen Aufgaben gebrütet oder sich mit Sportsgeist bzw. Musikalität gegen Schüler aus anderen Schulen durchgesetzt – auf Kreis-, Landes-, Bundesebene und sogar gegen internationale Konkurrenz.

Gewürdigt wurde aber auch das überdurchschnittliche Engagement der Schüler, das sich nicht in Fachwissen, sondern im hilfsbereiten Einsatz für andere widerspiegelt, etwa in der Streitschlichtung oder in der Leitung von Clever-Kursen. Einmal wurde sogar eine ganze Klasse geehrt: Die 6d hatte sich in besonderer Weise für das Kambodscha-Projekt eingesetzt und legte bei der Feier mit einer eigens einstudierten Jumpstyle-Choreografie einen mitreißenden Auftritt hin.

Überhaupt wurde es ein langer, aber kurzweiliger „Bunter Abend“, der von Emma Hoppe und Daniel Kretschmer souverän moderiert wurde. Für den Rahmen sorgten die musikalischen Beiträge des Chors und der Rockband, die "Fabel"-haften Aufführungen der Klasse 6e, ein Faust-Kurzfilm eines Deutsch GKs der Q1 und eine gelungene Fotostrecke zur Illustration eines Gedichtes von Ingeborg Bachmann. Sogar einen Vorgeschmack auf das neue Theaterstück des GK-Literatur gab es schon (siehe Veranstaltungshinweis rechts).

So viel Abwechslung, so viele junge Talente, so viel Engagement – mehr könne sich eine Schule kaum wünschen, so das zufriedene Fazit von Schulleiterin Ingrid von Mitzlaff.

Hilfe, die ankommt!

10.05.2016

Klasse 6d und der GU-Kurs 9 unterstützen Flüchtlinge

Spendeten zehn CD-Player für die Sprachkurse der Rahdener Asylbewerber: die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d.

Gut 340 Asylbewerber leben derzeit in Rahden. Neben einigen Familien haben vor allem viele junge Männer die gefährliche Flucht aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak geschafft. Sie hoffen, bald offiziell als Flüchtlinge anerkannt zu werden, damit sie ihre Familien nachholen können. In der Zwischenzeit gilt es, sich in Rahden einzuleben und vor allem Deutsch zu lernen. Aber wie sieht der Alltag der Flüchtlinge in Rahden aus? Wer kümmert sich um sie? Wie kann man ihnen helfen?

Um Antworten auf all diese Fragen zu erhalten, wandten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d und des „Gesundheit und Umwelt“-Kurses der Jahrgangsstufe 9 unabhängig voneinander an den Präventionsrat Rahden.

Sicher ist sicher: Damit den jüngsten Flüchtlingen im Straßenverkehr auch nichts passiert, spendete der GU-Kurs 9 fünf nigelnagelneue Fahrradhelme für Grundschulkinder.

Eine gute Idee, wie sich herausstellen sollte, waren Astrid Lüttermann vom Präventionsrat und Cornelia Griebel, die Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Rahden, doch umgehend zu einem Besuch in unserer Schule bereit und vermochten kompetent Auskunft zu geben. Anschließend übergaben die Schülerinnen und Schüler mit großer Freude und natürlich auch ein wenig stolz gezielt ausgesuchte Präsente für die Flüchtlinge:

Die Klasse 6d hatte in der Vorweihnachtszeit gebastelt und ihre Basteleien auf dem Weihnachtsmarkt in Preußisch Ströhen verkauft. Einen Teil des Geldes verwendete sie nun für den Erwerb von zehn CD-Playern, die in den Deutsch-Kursen für Flüchtlinge eingesetzt werden sollen.

Der GU-Kurs 9 verkaufte selbst gekochtes Quittengelee und bestellte für den Erlös fünf Fahrradhelme für Grundschulkinder. Diese Fahrradhelme werden im Rahmen eines Verkehrserziehungsprojektes, das der Präventionsrat für Flüchtlinge organisiert, verteilt.

Frau Lüttermann und Frau Griebel freuten sich sehr über die Spenden und luden alle Interessierten ein, auch einmal das „Café International“ zu besuchen und dort den direkten Kontakt zu den Flüchtlingen herzustellen.

RoboCup-WM 2016 mit Rahdener Beteiligung!

04.05.2016

Vom 28.04. bis zum 01.05.2016 fand in Magdeburg die Deutsche Meisterschaft im RoboCup statt. Bei diesem Wettbewerb, bei dem stets zwei Fußball-Roboter-Teams gegeneinander antreten, war unsere Schule gleich in zwei Kategorien am Start („Open“ und „Light Weight“).

Um beim RoboCup erfolgreich zu sein, müssen die Roboter von den Akteuren so programmiert werden, dass sie am Ende eines Spiels mehr Tore auf dem Konto haben als die Roboter des Gegners. Darüber hinaus sollte eine hinreichend robuste Konstruktion gewählt werden, damit die Hightech-Kicker auch die zum Teil heftigen Zusammenstöße mit der Konkurrenz überleben und bis zum Ende eines Turniers durchhalten.

Nach vielen spannenden Duellen erreichte unser „Open“-Team in diesem Jahr einen guten sechsten Platz. Das „Light Weight“-Team machte es noch besser und wurde sogar Dritter, was gleichzeitig die Qualifikation für die RoboCup-Weltmeisterschaft in Leipzig bedeutete (30.06. - 04.07.2016).

Vielen Dank an die Firma HARTING, ohne deren Unterstützung die Fahrt nicht möglich gewesen wäre, und an die Firma Kolbus für die Roboter-Räder.

Schiff Ahoi!

01.05.2016

Klasse 8d besichtigt Papenburger MEYER WERFT

Schon in Kürze auf den Weltmeeren zu Hause: das Kreuzfahrtschiff „Genting Dream“.

Als in der Klasse 8d vor einigen Wochen über den nächsten Wandertag gesprochen wurde, stand vor allem für die Männerfraktion schnell fest: etwas mit Technik sollte es sein! Und mit Technik kennen sie sich aus in Papenburg, wurden und werden dort doch einige der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt gefertigt.

Im Rahmen einer rund 2-stündigen Betriebsbesichtigung erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass man bei MEYER keineswegs nur Passagierschiffe baut, sondern auch Fähren, Gastanker oder Forschungsschiffe. In drei Baudockhallen mit unterschiedlichen Maßen werde stets parallel an drei Ozeanriesen gebaut, so unsere Führerin Frau Hillebrandt. Da von der Auftragsannahme bis zur Auslieferung eines Schiffes insgesamt 36 Monate vergehen, wurden die verschiedenen Phasen des Baus in einem Kurzfilm vorgeführt. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler einige der rund 3300 MEYER-Leute bei der Arbeit beobachten. Im Baudock 2 wurde ihnen das schon fast fertige Kreuzfahrtschiff „Genting Dream“ präsentiert, welches voraussichtlich im September erstmals in See stechen wird. Dann wird es bis zu 3360 Gäste und 2000 Besatzungsmitglieder über die Weltmeere schippern. Während Frau Hillebrandt das erzählte, begann sie auch von den zahlreichen Restaurants und Bistros an Bord zu schwärmen, sodass die ganze Klasse inkl. Lehrer Appetit bekam. – Nur gut, dass die Führung kurz darauf endete und sich alle bei einem kleinen Stadtbummel im nahe gelegenen Cloppenburg verpflegen konnten:)

Austauschgruppe der Puschkin-Schule aus Jaroslawl in Rahden zu Gast

25.04.2016

In der dritten Aprilwoche prägte eine herzliche deutsch-russische Begegnung für einige Schülerinnen und Schüler der Jgst. 8 und 9 den Schulalltag. Gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin und ihrer Schulleiterin waren insgesamt 15 Schüler/-innen unserer Partnerschule, der Puschkin-Schule in der Wolgastadt Jaroslawl, Gäste des Rahdener Gymnasiums. Im Rahmen eines projektorientierten Schüleraustausches erkundeten sie mit ihren Gastgebern historische und moderne Berufsfelder. Einblicke in traditionelle Handwerksberufe boten Exkursionen in die Glashütte Gernheim, zum Mühleninformationszentrum nach Frille sowie in das Industriemuseum der Ziegelei in Lage. Moderne Berufe konnten bei einer Betriebsführung in der Rahdener Firma Kolbus kennen gelernt werden.

Ein besonderes Erlebnis und zugleich ein schöner Rahmen für den Abschied von den russischen Gästen war ein Besuch des Rahdener Museumshofes. Dort konnte zunächst Wissenswertes aus dem früheren Alltag der hiesigen Landbevölkerung erfahren werden, ehe anschließend Gäste und Gastgeber als Pizzabäcker unter Einsatz des eigens dafür angeheizten Backhauses für ihr leibliches Wohl sorgten. Spätestens hier zeigte sich das herzliche Miteinander, das die Begegnungen in dieser Woche bei unseren projektbezogenen wie privaten Aktivitäten bestimmte und an das wir uns noch lange und gerne erinnern werden.

Aufgenommen wurden die russischen Gäste in Gastfamilien von unseren Russischschülern der Mittelstufe sowie den Lehrkräften Frau Hafner und Frau Nordmann, die sich im kommenden Jahr gemeinsam zum Gegenbesuch auf den weiten Weg an die obere Wolga machen werden.

„Meine Uhr geht falsch!“

17.04.2016

Ein Astronomie-Workshop am Gymnasium Rahden

Eines der Experimente: Wann ist der Schatten am kürzesten? Genaue Beobachtung und Dokumentation sind wichtig.

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum eine Sonnenuhr taumelt, warum man ohne Kompass oder exakte Uhr nicht den Süden findet oder wie spät es eigentlich am "Mittag" wirklich ist? Oder haltet ihr diese Fragen für abwegig, weil ihr doch genau wisst: Die Sonne steht um 12:00 Uhr mittags am höchsten und dabei genau im Süden. Und eine Sonnenuhr geht immer gleich!

Ob dieses "Alltagswissen" richtig ist, wollten am 12. März sieben junge Forscher aus Minden, Hüllhorst, Paderborn, Bielefeld, Werther und Rahden in einem Astronomie-Workshop an unserer Schule herausfinden. Zunächst wurden Experimente zur Überprüfung der Annahmen entwickelt und durchgeführt. Anschließend gingen die Schülerinnen und Schüler auf Ursachen- und Erklärungssuche für ihre Beobachtungen. Mit der Diskussion der Frage: „Brauchen wir bessere Uhren?“ und Überlegungen zum Sinn und Zweck von Zeitzonen schloss der Workshop ab.

Er ist Teil einer Workshop-Reihe des „Netzwerks Begabungsförderung OWL“ der Bezirksregierung Detmold. Diesem Netzwerk gehören derzeit 20 Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs an. Die Netzwerkschulen bieten in Kooperation mit Universitäten, Bildungseinrichtungen und Betrieben Workshops für z. B. naturwissenschaftlich, musikalisch, sprachlich, technisch oder künstlerisch besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 an und öffnen die Veranstaltungen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der übrigen Schulen. Die Mitarbeit im „Netzwerk Begabungsförderung OWL“ ist ein Baustein unseres Konzeptes zur Begabtenförderung.

Übrigens: In Rahden hatte die Sonne am 12. März um genau 12:35 Uhr ihren höchsten Stand erreicht. Aber eine "Rahdener Uhr" wird wohl niemand kaufen wollen, da sich weder Fahrpläne noch Fernsehprogramme danach richten…

Zahlreiche Schüler bei Science-Wettbewerben erfolgreich

17.03.2016

Annika Lekon, Lea Tinnemeier (beide 7e) und Linda Röhling (8b) nahmen jetzt erfolgreich an der 1. Runde der Internationalen JuniorScience Olympiade (IJSO) teil. Das diesjährige Thema des fächerübergreifenden Wettbewerbs (Physik / Chemie / Biologie) lautete „Schaumschlagen“, genauer gesagt: „Milchschaumschlagen“. Es galt naturwissenschaftlich-systematisch zu untersuchen, wie man den größten und stabilsten Milchschaum herstellt: Magermilch oder doch lieber 3,5 % Fett? Heiße Milch oder doch lieber die kalte? Wie lang hält sich der "perfekte" Milchschaum? Wie prüft man die Konsistenz des Milchschaums? Was bedeutet Lactoseintoleranz und warum dürfen lactose-intolerante Menschen trotzdem Käse essen? Diesen und weiteren kniffligen Fragen mussten sich die drei jungen Forscherinnen stellen. Dabei entwickelten sie tolle Ideen und pfiffige Experimente, um ihre Vermutungen zu überprüfen, und recherchierten erfolgreich, um ihre Erklärungen zu untermauern.

Annika und Lea erreichten die 2. Runde, die in Form einer Klausur stattfinden wird.

 

Parallel dazu nahmen 18 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 6-EF an der ersten Runde des „Bundesweiten Wettbewerbs Physik“ teil. Die Jüngeren mussten ein Mobile reparieren, die Eigenschaften eines Elektromagneten erarbeiten oder das Verhalten des Duschwassers untersuchen. Dabei wurden sie im Rahmen des Physik-Clever-Kurses von Niklas Hörnschemeyer (Q2) betreut und unterstützt.

Die Älteren beschäftigten sich intensiv mit der Frage, wie die Auflagefläche eines Fahrradreifens vom Luftdruck abhängt, welche Zusammenhänge bei klingenden Gläsern bestehen oder wie eigentlich Herdplatten funktionieren.

Rika Buck, Finja Hilgemeier, Merle Donzelmann (alle Jgst. 6), Maxima von Behren, Luisa Hartlage, Caitlin Hohmeier, Silas Knost (alle Jgst. 8), Carla Biebusch, Tamara Fenker, Annalena Grube, Lotta Verbarg (alle Jgst. 9), Sebastian-Philip Harris, Nico Lückemeier und Dennis Rehling (alle Jgst. EF) erreichten die zweite Runde. Nun experimentieren sie fleißig weiter, um sich hoffentlich für die Bundesrunde, die im Mai in Hamburg stattfinden wird, zu qualifizieren.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern beider Wettbewerbe viel Erfolg für die nächste Runde!

Ergänzug am 17.04.2016:

Die zweite Runde ist abgeschlossen. Sebastian-Philip Harris (1. Preis), Nico Lückemeier und Dennis Rehling (2. Preis), Caitlin Hohmeier und Tamara Fenker (3. Preis) haben sich für die Bundesrunde der besten 30 Teilnehmer vom 18. - 22.05.2016 in Hamburg qualifiziert. Darüber hinaus hat Luisa Hartlage eine Anerkenung bekommen.

Herzlichen Glückwunsch allen erfolgreichen Teilnehmern und viel Glück und Erfolg in der Bundesrunde.

7b empfängt Besuch aus Syrien

16.03.2016

Stand den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7b bereitwillig Rede und Antwort: Jihad Alkrad aus Syrien.

„Was haben Sie beruflich in Syrien gemacht?“, „Wie wurden Sie auf der Flucht behandelt?“, „Wie kamen Ihre Kinder mit der Flucht zurecht?“, „Wie fühlen Sie sich in Deutschland aufgenommen?“ – Diese und noch viele weitere Fragen brannten den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7b unten den Nägeln, als sie jetzt die Möglichkeit erhielten, Jihad Alkrad aus Syrien zu befragen. Herr Alkrad ist mit seiner Familie vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat geflohen und lebt seit einigen Monaten in Rahden. Er berichtete ausgiebig von seinem Leben in Syrien, von seiner Flucht und von seinem gegenwärtigen Alltag in Deutschland.

Begleitet wurde er bei seinem Besuch von Frau Cornelia Griebel, der Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Rahden. Auch Frau Griebel wusste einige spannende Details aus ihrer täglichen Arbeit mit den Flüchtlingen zu erzählen.

Ein besonders schöner Moment der spannenden Unterrichtsstunde war es, als eine Schülerin Herrn Alkrad auf Arabisch fragte, ob er in Deutschland schon neue Freunde gefunden habe. Herr Alkrad bejahte dies, was die Klasse sehr freute.

Vielen Dank an Frau Griebel und Herrn Alkrad für ihren Besuch!

Rahdener Schüler überzeugen bei RoboCup-Quali in Berlin

14.03.2016

Am 05. und 06. März fand in Berlin das diesjährige RoboCup-Qualifikationsturnier statt. Insgesamt waren 77 Teams am Start. Unsere Schule war mit zwei Mannschaften vertreten, die fußballspielende Roboter gebaut und programmiert hatten. Nach zwei Wettbewerbstagen mit vielen spannenden Begegnungen belegten sie in den Kategorien „Open“ und „Light Weight Secondary“ jeweils den zweiten Platz. Dieser reichte beiden Teams für die Qualifikation zu den German Open in Magdeburg, welche vom 29.04 bis zum 01.05 auf dem dortigen Messegelände ausgetragen werden. Dafür schon jetzt: Toi, toi, toi!

„Chemie – die stimmt!“

13.03.2016

„Chemie – die stimmt!“ – Das Motto dieses erstmals in NRW durchgeführten Wettbewerbs für die Jahrgangsstufen 9 und EF, der als Vorbereitung auf die vielleicht etwas bekanntere Chemie-Olympiade verstanden werden kann (an Letzterer dürfen nur Schüler/-innen der Qualifikationsphase teilnehmen), war am Mittwoch, den 02. März, bei Ferdinand Jobusch, Jonas Werner und Sebastian-Philip Harris Programm: Als besonders erfolgreiche Absolventen der Schulrunde durften sie nach Münster reisen, um sich dort im großen Hörsaal des Instituts für „Anorganische Chemie“ mit den 30 besten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihres Jahrgangs aus ganz NRW zu messen. Das Anforderungsniveau war erwartungsgemäß hoch, galt es doch im Zuge einer 3-stündigen Klausur die sechs Schülerinnen und Schüler zu ermitteln, die unser Bundesland im Juni beim nationalen Finale in Merseburg (Sachsen-Anhalt) vertreten dürfen.

Umso erfreulicher dann das Ergebnis: Während Ferdinand und Jonas den Sprung unter die Top 6 nur hauchdünn verpassten, gelang Sebastian-Philip der große Wurf: Mit einem überragenden 2. Platz löste er das Ticket zum Deutschlandfinale!

Wir gratulieren allen Dreien zu ihren außerordentlich guten Leistungen und drücken Sebastian-Philip schon jetzt ganz fest die Daumen für die Bundesrunde!

Einladung zur Bläser-Matinée

08.03.2016

Musik-Fans aufgepasst: Am kommenden Sonntag, den 13. März, geben unsere Klassenbands sowie die Nachwuchsband wieder eine kleine Kostprobe ihres Könnens ab. Auf dem Programm stehen Arrangements aus den Bereichen Traditional, Jazz, Rock, Pop und Film. Abgerundet wird die ca. 60-minütige Veranstaltung, die um 11:00 Uhr beginnt, durch kleine musikalisch-szenische Darbietungen von Schülerinnen und Schülern der Jgst. 5 und 6. Der Eintritt ist frei. Alle Beteiligten freuen sich auf reichlich Besuch!

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