Die Wunder Roms

Lateinkurse und Geschichts-LK der Jgst. Q1 besuchen Paderborner Diözesanmuseum

(Beitrag vom 12.07.2017)

Einen Besuch im Paderborner Diözesanmuseum? – Den ließen sich die Schülerinnen und Schüler der Lateinkurse und des Geschichts-LKs der Jgst. Q1 natürlich nicht entgehen! „Wunder Roms“ – schon der Titel der aktuellen Wanderausstellung weckte hohe Erwartungen. Und diese sollten nicht enttäuscht werden:

Mit „Blick des Nordens“ erfolgte eine Zeitreise von der Antike bis zur Gegenwart. Neben einer Karte, die die Pilgerfahrten von der Ostsee bis nach Rom zeigten, vermittelte auch die „Ballerina di Goethe“, die Statue einer griechischen Nymphe, die den Dichterfürsten einst begeisterte, diesen nördlichen Blick.

Zahlreiche weitere Informationen und Exponate über den christlichen Einfluss auf die Antike und etliche antike Kunstwerke, etwa eine Marmorhand des Kaisers Konstantin oder verschiedene Abbildungen Laokoons, rundeten unsere interessante Führung durch die Ausstellung ab. Die Exkursion in die ostwestfälische Domstadt hat sich also in jedem Fall gelohnt!

Exkursion der Lateinkurse der 6. Klassen nach Kalkriese

(Beitrag vom 18.05.2017)

Gut gelaunt und voller Neugier begaben sich 54 junge Römer und Germanen – alias Latein-Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen – am Dienstag, dem 16.05.2017, auf eine Zeitreise zurück in die römische Antike nach Kalkriese. Dort gerieten sie in die berühmte Varusschlacht.

Aufgrund ihrer Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten sowie der Gewöhnung an sumpfige Wälder und feuchtes Wetter waren die Germanen klar im Vorteil. Diesen wussten sie nebst ihrem barbarischen Kampfgebrüll erfolgreich für sich zu nutzen. Da hatte man fast schon ein bisschen Mitleid mit den von langen Märschen müden, ihre schwere Ausrüstung tragenden, sonnenverwöhnten Legionären, die auf dem rutschigen Boden wenig Halt fanden.

Friedlicher ging es dann im zweiten Teil des Vormittages bei einem interessant geführten Museumsrundgang oder beim Anprobieren germanischer und römischer Kleidung zu. Hier kam die Herrin Valentina unter den vielen Stofflagen ihrer vornehmen Kleidung schon mal ins Schwitzen und war froh, dass Sklave Tymme mit einem Wedel aus Pfauenfedern für etwas Kühlung sorgte – den er in unbeobachteten Momenten direkt auch für sich selbst einsetzte :-)

Die Metamorphose des Lateinraums…

(Beitrag vom 31.08.2016)

Kurz vor den Sommerferien zeigten einige Lateinschülerinnen der Jgst. EF in beeindruckender Weise, dass Kunst und Latein nahe beieinanderliegen können. Im Rahmen eines mehrtägigen Projektes zur Neugestaltung des Lateinraums arbeiteten sie freiwillig mehrere Stunden pro Tag an dem mehr als zwei Meter hohen Wandmotiv „Thisbe“. Der Raum steht nun ganz im Zeichen der Verwandlungssagen – Metamorphosen – des antiken Dichters Ovid.

Das mehr als 2000 Jahre alte literarische Werk Ovids wirkt durch das Wandbild zum Greifen nahe und erzählt die tragische Geschichte von „Pyramus und Thisbe“, einem Liebespaar, das sich aufgrund der Feindschaft seiner Eltern nicht sehen darf und nur durch den Spalt in einer Wand zwischen den beiden Häusern miteinander sprechen kann. Als Vorlage für die Wandgestaltung diente das Gemälde des britischen Malers John William Waterhouse von 1909, welches durch eigene Ideen und Verfeinerungen der Schülerinnen zu einem detailreichen Kunstwerk mit ganz individueller Note wurde.

Auf römischen Spuren in Trier

(Beitrag vom 25.08.2015)

Gruppenfoto mit Gladiator: Valerius führte die Schülerinnen und Schüler durch die Ober- und Unterwelt des Amphitheaters und wusste dabei von zahlreichen grausamen Details zu berichten.

Porta Nigra, Amphitheater und Kaiserthermen – dies sind nur einige Beispiele für die gut erhaltenen steinernen Zeugen aus römischer Zeit, die die Lateinschüler der Jahrgangsstufe 9 kürzlich in der Stadt Trier bestaunen durften. In der zweiten Schulwoche machten sie sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den weiten Weg in die einstige Colonia Augusta Treverorum, die sich unter den späteren römischen Kaisern zur wichtigsten Stadt in Gallien entwickeln sollte. Dies konnte im Rahmen verschiedener Programmpunkte hautnah erfahren und erlebt werden: Eine thematische Stadtführung bot zunächst umfassende Einblicke in die Geschichte, aber auch die beeindruckende Größe und Gestalt der Römerstadt. Eine anschauliche Begegnung mit der römischen Kultur erfolgte bei einer Führung durch das Rheinische Landesmuseum, zu dessen herausragenden Exponaten das Neumagener Weinschiff, farbenprächtige Mosaiken und der weltweit größte erhaltene Goldschatz aus römischer Zeit zählen. Besonders spannend wurde es dann am Abend, als man bei einer schauspielerischen Erlebnisführung dem Gladiator Valerius durch die Ober- und Unterwelt des Amphitheaters folgte und – häufig recht grausame – Details aus dessen Lebensgeschichte erfuhr. So bleibt unterm Strich eine absolut lohnenswerte Exkursion in die Moselstadt, die sich zudem bei herrlichem Spätsommerwetter präsentierte.

Auf den Spuren der „HighTech Römer“

Lateinkurse der Jahrgangsstufe 7 besuchen spannende Mitmachausstellung

(Beitrag vom 26.03.2015)

Besuch der Ausstellung "HighTech Römer" in Hannover

Ob Fußbodenheizung, Lastkräne, Wellnessbäder oder Kaugummi – noch heute begegnen uns im täglichen Leben zahlreiche Techniken, Geräte oder Alltagsphänomene, die auf überragende Entwicklungen aus der Römerzeit zurückgehen. Wie es den Römern gelang, vor rund 2.000 Jahren ganz ohne Computer, Motoren und Elektrizität solche technischen Meisterleistungen zu vollbringen, durften jetzt die Schülerinnen und Schüler der Lateinkurse der Jahrgangsstufe 7 erleben. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Schulte und Frau Koehler besuchten sie die Mitmachausstellung „HighTech Römer“ im Landesmuseum in Hannover. Dort gingen sie zahlreichen spannenden Fragen auf den Grund:

„Wie verständigten sich die Römer ohne E-Mail, Handy oder Smartphone?“,
„Wie bauten die Römer Brücken?“,
„Wie wurde eine große römische Stadt mit Wasser versorgt?“,
„Wie anstrengend war das Rudern auf einer Galeere?“.

All dies und noch viel mehr wurde den Schülerinnen und Schülern an über 30 Stationen anschaulich vor Augen geführt. Vielfach mussten sie dabei sogar selbst Hand anlegen – aber genau so funktioniert das Lernen ja bekanntlich am besten!

Wer in den Ferien noch eine interessante Aktivität sucht, sollte sich diese Ausstellung, die noch bis zum 12. April 2015 zu sehen ist, nicht entgehen lassen.