WRO-Deutschlandfinale in Schweinfurt

(Beitrag vom 08.07.2017)

Hatten in Schweinfurt leider nicht immer so viel Schwein wie auf dem Foto: unsere WRO-Teams.

Der WRO-Wettbewerb war der zweite internationale Roboterwettbewerb, an dem unsere Schule in diesem Jahr teilnahm. In Schweinfurt ging es darum, zu ermitteln, welche Mannschaften zum Weltfinale nach Costa Rica fliegen dürfen. Unsere Teams mussten in den Kategorien „Regular“ und „Football“ gegen Gegner aus ganz Deutschland antreten. An zwei Wettbewerbstagen konnten sie zeigen, was sie in mühevoller Arbeit konstruiert und programmiert hatten. Unser Ziel, dass alles so funktioniert, wie es in der Schule vorbereitet worden war, konnte zur Zufriedenheit aller erreicht werden.

Das „Regular“-Team, das in diesem Jahr zum ersten Mal an einem Roboterwettbewerb teilnahm, belegte am Ende einen guten Mittelfeldplatz. Das schon etwas erfahrenere „Football“-Team wurde sogar wie im Vorjahr Zweiter. Da sich seit diesem Jahr allerdings nur noch der nationale Titelträger für das Weltfinale qualifiziert, hebt der Flieger nach Costa Rica im November trotzdem ohne uns ab.

PS: Vielen Dank an die Firma HARTING für die finanzielle Unterstützung!

Robotik-Teams bei WRO-Quali in Tornesch erfolgreich

(Beitrag vom 04.06.2017)

Kämpfen in Kürze um den Titel eines Deutschen Meisters: unsere WRO-Football-Teams.

Zwei Teams unserer Schule traten am 20. Mai mit ihren Fußballrobotern beim norddeutschen WRO-Qualifikationsturnier in Tornesch (Schleswig-Holstein) an.

Bei der Auslosung der Spielpaarungen war das Glück dieses Mal nicht auf unserer Seite: Die beiden Rahdener Mannschaften mussten das Eröffnungsspiel gegeneinander bestreiten. Das Match endete 3:2 und das bedeutete für das unterlegene Team, dass es nach Möglichkeit kein weiteres Turnier-Spiel mehr verlieren sollte. Alle folgenden Partien verliefen spannend und emotionsgeladen – und endeten erfreulicherweise fast immer mit einem Rahdener Erfolg.

Erst bei der Siegerehrung wurden die Platzierungen bekanntgegeben: Unsere WRO-Football-Mannschaften belegten die ersten beiden Plätze und qualifizierten sich damit beide für das Deutschlandfinale in Schweinfurt. Herzlichen Glückwunsch!

PS: Ein besonderer Dank gebührt auch dieses Mal wieder der Firma HARTING, ohne deren Unterstützung die Fahrt nicht möglich gewesen wäre.

RoboCup German Open 2017

Rahdener Team schrammt nur haarscharf an neuerlicher Qualifikation fürs Weltfinale vorbei

(Beitrag vom 08.05.2017)

Hatten trotz der knapp verpassten WM-Quali ihren Spaß in Magdeburg: die Mitglieder der Robotik-AG.

Am vergangenen Wochenende fand das jährliche RoboCup-Deutschlandfinale in Magdeburg statt. Von Freitag bis Sonntag traten elf unserer Schüler/-innen mit ihren Roboter-Konstruktionen gegen Mannschaften aus ganz Deutschland an. Die Wettbewerbstage verliefen alle recht ähnlich. Sie begannen stets um 06:45 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück, dem eine kurze Wanderung zur S-Bahn folgte. Letztere fuhr die Nachwuchs-Ingenieure dann zum Messegelände am anderen Ende der Stadt, wo die Roboter zunächst auf Transportschäden hin überprüft und gegebenenfalls repariert wurden. Obwohl schon seit Monaten an den Geräten gearbeitet wurde und sie eigentlich für den Einsatz beim Wettbewerb vorbereitet waren, lieferte doch jeder Wettbewerbsauftritt neue Erkenntnisse, sodass die Roboter quasi unentwegt verbessert wurden. Teilweise ging die Optimierung auch in der Pension weiter und endete erst tief in der Nacht.

Bis zum letzten Wettbewerbstag war es für alle Teams sehr aufregend. Am Abreisetag hatte das OnStage-Team seinen letzten Auftritt und beide Soccer-Teams hatten vor dem letzten Spiel noch die Chance auf einen Podiumsplatz. Das Leight-Weight-Team schaffte es dann tatsächlich und wurde Dritter.

Zu unserem und dem Bedauern von Ansgar Bredenfeld, dem Organisator des RoboCups in Deutschland, wurden die Startplätze für das Weltfinale jedoch jüngst drastisch reduziert, sodass der Bronze-Rang unseres Leight-Weight-Teams leider nicht mehr für die WM-Qualifikation gereicht hat. In Zukunft qualifizieren sich nur noch die Erstplatzierten der einzelnen Wettbewerbskategorien für dieses Top-Ereignis.

Vielen Dank an die Firma HARTING für die finanzielle Unterstützung!

Rahdener Robotik-Teams räumen kräftig ab

Erneute Qualifikation für das Weltfinale der World Robot Olympiad (WRO) in Neu-Delhi krönt überaus erfolgreiche Robotik-Saison

(Beitrag vom 06.07.2016)

Unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Johanna Wanka (Bundesministerin für Bildung und Forschung) fand am 17.06. und 18.06.2016 das Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (WRO) in Ludwigshafen statt. Insgesamt nahmen 74 Teams aus unterschiedlichen Wettbewerbskategorien an dem großen Finale teil. Eines davon war das Football-Team des Gymnasiums Rahden. Der Einzug in das Deutschlandfinale war die Belohnung für die Arbeit der vergangenen Monate. Die Schüler hatten ihre Roboter geplant, gebaut, programmiert und ständig weiterentwickelt. „Die Vorbereitung auf das Finale war sehr interessant und hat viel Spaß gemacht, auch wenn es kurz vor dem Wettbewerb häufig bis tief in die Nacht ging!", so Mattis und Luca einstimmig. In Ludwigshafen mussten die Roboter gegen Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet antreten. Wie beim normalen Fußball gewinnt auch beim Roboter-Fußball die Mannschaft, die die meisten Tore erzielt hat. Nach insgesamt sieben mitreißenden Spielen belegten die Rahdener den 2. Platz und qualifizierten sich damit für das Weltfinale, das vom 25. - 27. November 2016 in Neu-Delhi, Indien, stattfinden wird.

Nur eine Woche später, am 25.06.2016, musste ein achtköpfiges Mädchenteam unserer Schule in Mülheim an der Ruhr beim Finale des zdi-Wettbewerbs antreten. Die Mädchen zeigten hier eine Aufführung ihrer selbsterdachten Roboter-Choreografie zum Thema „Wege ins Studium und in den Beruf“ (vgl. Homepage-Beitrag vom 09.06.). Nach der Hälfte des Wettbewerbs lagen Sie punktgleich mit zwei weiteren Teams auf dem ersten Platz, am Ende reichte es dann zum Bronze-Rang.

Und als ob all das noch nicht genug wäre, fand vom 30.06. bis zum 04.07. auf dem Messegelände in Leipzig auch noch das 20. Weltfinale des RoboCups statt – natürlich mit Rahdener Beteiligung! Wir waren mit einem Team in der Kategorie „Soccer Light Weight League Secondary“ vertreten. Ausgespielt wurden dabei gleich zwei Weltmeistertitel: der im Einzelwettbewerb, bei dem im Fußballspiel „zwei gegen zwei“ der Sieger ermittelt wurde, und der für "Superteams".

Bei den Superteams spielen die Roboter von drei bis vier Nationen in einer Mannschaft zusammen, wobei jede Mannschaft fünf Roboter für ein Spiel aufstellen darf. Die vier Wettbewerbstage verliefen hochgradig spannend. Im Superteam-Wettbewerb bildeten die Rahdener zusammen mit Macau und Australien ein sehr starkes Team. Am Ende belegten die Nachwuchsprogrammierer aus Rahden einen sehr guten achten Platz in der Einzelwertung und wurden im Superteam-Wettbewerb sogar Weltmeister!

Vielen Dank an die Firma HARTING, ohne deren Unterstützung die vielen Fahrten in der abgelaufenen Robotik-Saison nicht möglich gewesen wären, und an die Firma Kolbus für die Roboter-Räder.

Robotik-Teams eilen von Erfolg zu Erfolg

Erste Plätze beim WRO-Wettbewerb in Tornesch und beim zdi-Wettbewerb in Münster

(Beitrag vom 09.06.2016)

Die Stadt Tornesch in der Nähe von Hamburg war in diesem Jahr erstmals Ausrichter eines WRO-Football-Wettbewerbs (WRO = World Robot Olympiad). Beim WRO-Football benötigt ein Team zwei Roboter, die sich mit Hilfe von Kompass- und Infrarotsensoren auf dem Spielfeld orientieren. Wie bei einem normalen Fußballspiel gewinnt die Mannschaft, die die meisten Tore geschossen hat. Nach nervenaufreibenden Begegnungen, die an zwei Spieltagen ausgetragen wurden, belegte unser Jungenteam den ersten Platz. Damit qualifizierten sich die Nachwuchsprogrammierer für das Deutschlandfinale am 18./19.06 in Ludwigshafen.

Ähnlich gut lief es beim zdi-Regionalwettbewerb in Münster (zdi = Zukunft durch Innovation). Das diesjährige Wettbewerbsthema in der Kategorie "Performance" lautete "Wege ins Studium und in den Beruf". Die Aufgabe für die Teilnehmerinnen bestand darin, das Thema in einer eigenen Roboter-Choreographie umzusetzen. Unser Mädchen-Team gestaltete für den Auftritt neue Roboter und eine elektronische Kulisse. Neben der Programmierung der Roboter musste auch ein Vortrag über die technische Umsetzung und die Entstehung der erzählten Geschichte vorbereitet werden. Unsere Schülerinnen vermochten in beiden Aufgabenteilen zu überzeugen, sodass sie sich am Ende nicht nur über den Tagessieg, sondern auch über die Qualifikation für das NRW-Finale am 25. Juni in Mülheim an der Ruhr freuen durften.

Wir bedanken uns bei der Firma HARTING für die finanzielle Unterstützung und wünschen beiden Teams schon jetzt viel Erfolg für die nächste Runde!

RoboCup-WM 2016 mit Rahdener Beteiligung!

(Beitrag vom 04.05.2016)

Vom 28.04. bis zum 01.05.2016 fand in Magdeburg die Deutsche Meisterschaft im RoboCup statt. Bei diesem Wettbewerb, bei dem stets zwei Fußball-Roboter-Teams gegeneinander antreten, war unsere Schule gleich in zwei Kategorien am Start („Open“ und „Light Weight“).

Um beim RoboCup erfolgreich zu sein, müssen die Roboter von den Akteuren so programmiert werden, dass sie am Ende eines Spiels mehr Tore auf dem Konto haben als die Roboter des Gegners. Darüber hinaus sollte eine hinreichend robuste Konstruktion gewählt werden, damit die Hightech-Kicker auch die zum Teil heftigen Zusammenstöße mit der Konkurrenz überleben und bis zum Ende eines Turniers durchhalten.

Nach vielen spannenden Duellen erreichte unser „Open“-Team in diesem Jahr einen guten sechsten Platz. Das „Light Weight“-Team machte es noch besser und wurde sogar Dritter, was gleichzeitig die Qualifikation für die RoboCup-Weltmeisterschaft in Leipzig bedeutete (30.06. - 04.07.2016).

Vielen Dank an die Firma HARTING, ohne deren Unterstützung die Fahrt nicht möglich gewesen wäre, und an die Firma Kolbus für die Roboter-Räder.

Rahdener Schüler überzeugen bei RoboCup-Quali in Berlin

(Beitrag vom 14.03.2016)

Am 05. und 06. März fand in Berlin das diesjährige RoboCup-Qualifikationsturnier statt. Insgesamt waren 77 Teams am Start. Unsere Schule war mit zwei Mannschaften vertreten, die fußballspielende Roboter gebaut und programmiert hatten. Nach zwei Wettbewerbstagen mit vielen spannenden Begegnungen belegten sie in den Kategorien „Open“ und „Light Weight Secondary“ jeweils den zweiten Platz. Dieser reichte beiden Teams für die Qualifikation zu den German Open in Magdeburg, welche vom 29.04 bis zum 01.05 auf dem dortigen Messegelände ausgetragen werden. Dafür schon jetzt: Toi, toi, toi!

Qualifikation für das Weltfinale in Katar!

Rahdener Roboter bringen das Runde ins Eckige

(Beitrag vom 29.06.2015)

Siegerehrung mit Schulministerin Sylvia Löhrmann und Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Am 19. und 20.06. fand in Dortmund das Deutschlandfinale des WRO-Roboterwettbewerbs statt. Unser Team startete dabei in der Kategorie „Football“. Die Jungen hatten im Vorfeld zwei Roboter gebaut und programmiert, die im Spiel 2 gegen 2 nun gegen Teams aus ganz Deutschland antreten mussten. Gespielt wurde nach dem System einer Bundesligatabelle, wobei die Begegnungen ausgelost wurden, da mangels Zeit nicht alle 16 teilnehmenden Mannschaften gegeneinander antreten konnten.
Nach dem ersten Spieltag war unser Team eines von vier ungeschlagenen Teams. Aufgrund der schlechteren Tordifferenz reichte dies aber vorläufig nur für den vierten Platz. Nach den drei spannenden Partien des zweiten Tages, die alle siegreich gestaltet wurden, durfte sich unsere Truppe am Ende über die Vizemeisterschaft freuen. Damit verbunden ist die Qualifikation für das Weltfinale der World Robot Olympiad in Doha, Katar (weitere Informationen unter: http://worldrobotolympiad.de und http://www.wro2015.org).

Wir danken der Firma HARTING für die Übernahme der Reisekosten und der ZF Friedrichshafen AG für die Finanzierung der neuen Roboter-Baukästen.

Robotik: Mädchen-Team erringt 2. Platz beim Landesfinale

(Beitrag vom 29.06.2015)

Gemeinsam Grund zur Freude: Unser Mädchen-Team mit dem Jungen-Team der FvS-Realschule (1. Platz beim Robot-Game) und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Das diesjährige Landesfinale des zdi-Roboterwettbewerbs fand in Mülheim an der Ruhr statt. Hier trafen sich am 20.06. alle Mannschaften, die sich bei den Regionalwettbewerben dafür qualifiziert hatten.

Das Mädchenteam unserer Schule hatte in den vergangenen Monaten zwei Roboter gebaut und programmiert, die auf einer 4 qm großen Bühne ein kleines Theaterstück zum Thema "Nachhaltige Nahrungsmittelproduktion" aufführten. Dabei ging es darum, dass zwei Roboter gemeinsam aus "nachhaltig angebauten Zutaten" einen Kuchen backen. Neben den Robotern wurden weitere Bühnenelemente mit Roboter-Technik versehen, so wurden beispielsweise ein Fahrstuhl und ein Backofen realisiert. Zusätzlich mussten die jungen Technikerinnen einen Vortrag zum eingesetzten Equipment halten und abschließend in einem Interview einem Schiedsrichterteam vom Fraunhofer-Institut die selbst geschriebenen Computerprogramme erklären.

Die ganze Arbeit sollte sich lohnen: Am Ende eines aufregenden Tages durften sich die Mädels über einen tollen zweiten Platz in der Kategorie Robot-Performance freuen. Herzlichen Glückwunsch!

RoboCup-WM in João Pessoa (BRA)

(Beitrag vom 30.07.2014)

Vom 20. bis 24. Juli 2014 nahm ein Mädchenteam unserer Schule (bestehend aus den Schülerinnen Selina Bollhorst, Sophie Kleedörfer, Lisa Oetting und Marie Ortgies) sehr erfolgreich an der RoboCup-WM in João Pessoa (Brasilien) teil. Es wurde in der Junior Dance League mit dem „Special Award for Robot Construction“ ausgezeichnet. Mehr zu diesem Wettbewerb erfahren Sie im angehängten Reisebericht. Außerdem haben wir eine kleine Galerie mit Fotos von dieser tollen Exkursion für Sie zusammengestellt.

Deutschlandtour mit Rahdener Robotern

(Beitrag vom 16.12.2011)

2011 hat die Robotik-AG wieder an einigen Roboterwettbewerben teilgenommen. Im Vorfeld der Wettbewerbe stand immer eine lange Vorbereitungszeit, in der das Mädchenteam und das gemischte Team Roboter bauten und programmierten. Alle konnten sich während dieser Zeit kreativ an einigen Aufgabenfeldern erproben, die später im Berufsleben Ingenieuren vorbehalten sind.

Der erste Wettbewerb fand im Mai in Bielefeld statt. Nach einer kurzen Anreise mit dem Zug ging es zur Fachhochschule, in deren größtem Hörsaal der zdi-Roboterwettbewerb ausgetragen wurde. In der großen Vorbereitungshalle, die übersät mit Notebooks und Robotern war, konnte man Kontakte zu vielen Schülern aus dem Großraum Bielefeld knüpfen. Nach drei Vorläufen, einem Halbfinale und zwei Finaldurchläufen, bei denen die von den Schülern programmierten Roboter innerhalb von zweieinhalb Minuten möglichst viele Aufgaben erledigen mussten, stand fest, dass unser Team mit dem ersten Platz den Einzug ins Landesfinale in Düsseldorf erreicht hatte.

Der nächste Wettbewerb folgte für das Mädchenteam im Juni in Dortmund. Im Fachbereich Informatik traten die Mädchen mit ihrer selbst erdachten Robot-Performance gegen die Konkurrenz an, die aus vielen Teilen NRWs angereist war. Für jeden der zwei Auftritte hatten die Mädchen zehn Minuten Zeit. Innerhalb dieser Zeit mussten sie in einem Vortrag ihre Roboterkonstruktionen und Programme erläutern, das Bühnenbild auf der vier Quadratmeter großen Bühne aufbauen, die Performance der Roboter vorführen und einer Jury vom Fraunhofer-Institut Rede und Antwort stehen. Im letzten, entscheidenden Durchgang überzeugten die Mädchen die Jury mit ihrer Aufführung, bei der drei selbst gebaute und programmierte Roboter synchron zur Musik in einer eigens dafür kreierten Kulisse als Darsteller brillierten. Mit viel Frauenpower setzten sich die Mädchen gegen die Konkurrenz durch und erhielten ebenfalls mit dem ersten Platz die Tickets zum NRW-Finale.

Im Juli reisten beide Teams zum Landesfinale nach Düsseldorf. Hier trafen sich nun für das Robot-Game die besten 16 Teams, die von insgesamt über 100 Teams übrig geblieben waren, und die besten acht Performance-Teams, die sich gegen 28 andere durchgesetzt hatten. Der Wettbewerb fand auf dem Messegelände unter der Schirmherrschaft der Wissenschaftsministerin Svenja Schulze statt. Während der Pausen zwischen den Wettbewerbsrunden wurde von allen Teilnehmern eifrig an den Robotern und der Optimierung der Programme gearbeitet. Beim Robot-Game fuhr leider der Roboter nicht so zuverlässig wie sonst – eine spätere Analyse in der Schule zeigte dann, dass die verschlissenen Reifen die Ursache waren. Bei den Mädchen gelang alles wie erwartet, souverän absolvierten sie ihre beiden Auftritte. Am Ende belegte das Mädchenteam in der Kategorie Robot-Performance den zweiten Platz und das gemischte Team landete in der Kategorie Robot-Game auf Platz Fünf.

Ich bedanke mich bei allen Schülerinnen und Schülern dafür, dass sie so motiviert und mit vielen Ideen in der AG mitarbeiten. Allen Eltern danke ich für die Unterstützung ihrer Kinder, die an vielen freien Tagen in den Ferien und an den Wettkampftagen mit dem Auto die Zusammenarbeit ermöglicht haben. Vielen Dank auch an die Sponsoren, deren Gelder die Anschaffung von neuen Wettbewerbs- und Unterrichtsmaterialien im Robotik-Bereich ermöglichen.

Frank Knefel

Neue Roboter für Tüftler

HARTING-Technologiegruppe unterstützt Robotik-Projekt

(Beitrag vom 06.02.2011)

Wer gerne knifflige Aufgaben löst, technikbegeistert ist und gute schulische Leistungen vorweisen kann, der ist im „Roberta-Kurs“ des Gymnasiums Rahden genau richtig. Hier entwickeln, bauen und programmieren Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse Roboter, die vom Parcoursfahren bis zum Tanzen einer Choreographie erstaunliche Leistungen vollbringen. Die HARTING-Technologiegruppe setzt sich intensiv für die Förderung des technischen Nachwuchses ein und hat den jungen Tüftlern jetzt drei neue Roboter vom Typ Mindstorms NXT gesponsert.
„In dem Roberta-Kurs und der darauf aufbauenden Robotik-AG für die 9. und 10. Klassen können die Schülerinnen und Schüler auf kreative Weise technische Themen kennenlernen. Die intensive Auseinandersetzung mit Aufgaben wie Entwicklung, Konstruktion und Programmierung bereitet optimal auf technische Berufsbilder vor. Darüber hinaus wird die Teamfähigkeit geschult“, zeigt sich Nico Gottlieb, Ausbildungsleiter der HARTING-Technologiegruppe, beeindruckt von der Initiative des Gymnasiums.
„Mit dem Einsatz von Robotern im Roberta-Kurs sowie der Robotik-AG wollen wir einerseits das Interesse an Technik bei unseren Schülerinnen und Schülern wecken und andererseits vorhandene Kenntnisse vertiefen“, sagt Lehrer Frank Knefel. Er spricht auch gezielt Mädchen an, denn bei der Vorbereitung auf den Robot Performance Wettbewerb des zdi (Zukunft durch Innovation NRW) geht es darum, Geschichten zu entwickeln und dem Roboter Tanzchoreographien beizubringen – Themen, die viele Mädchen interessieren und einen leichteren Zugang zu technischen Bereichen ermöglichen. „HARTING engagiert sich besonders in Projekten wie dem Girls Day, die gezielt den weiblichen Nachwuchs fördern. Mit dem Robot Performance Wettbewerb ist hier eine tolle Möglichkeit geschaffen worden, die wir gerne unterstützen“, erklärt Nico Gottlieb die Ziele.
Die Roboter des Roberta-Kurses können aber noch viel mehr. Einige Schüler bereiten sich auf den Wettbewerb „RoboCupRescue“ vor. Dabei müssen die Roboter einen Parcours bewältigen, Hindernissen ausweichen und Opfer identifizieren – Szenarien, die auch von echten Robotern bewältigt werden müssen.